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Bei Online-Reisebuchung auf Details achten

Foto: News-Reporter

Ab in den Süden, aber mit Umsicht. Bei Online-Reisebuchungen sollte der günstigste Preis allein kein Buchungskriterium sein. Besonders in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen können sich ungünstige Konditionen verbergen

Reisen im Internet zu buchen ist einfach, bequem und wegen des intensiven Wettbewerbs oft auch günstig. Dennoch ist es ratsam, gerade bei scheinbar ähnlichen Angeboten gründliche Preis- und Angebotsvergleiche anzustellen, ehe man sich zur Buchung entschließt. Denn der günstigste Anbieter muss nicht unbedingt die erste Wahl sein.

„Man sollte, auch wenn es lästig ist, zusätzlich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen vergleichen. Darin können sich zum Teil gravierende Verbrauchernachteile verbergen, etwa sehr hohe Stornokosten oder kurzfristige Leistungsänderungsvorbehalte des Veranstalters“, erklärt Anne Kronzucker, Juristin der D.A.S. Rechtsschutzversicherung. Da es im Gegensatz zu Warenbestellungen bei Reisebuchungen kein Rücktrittsrecht gibt, muss man vor Vertragsabschluss genau prüfen, ob die Bedingungen akzeptabel sind. Außerdem ist es empfehlenswert, die Webformulare aufmerksam zu lesen, um nicht ungewollt Zusatzleistungen abzuschließen, etwa eine Reiserücktrittsversicherung.

Für die Bezahlung werden meist verschiedene Varianten angeboten. Anspruch auf eine bestimmte Zahlungsart hat der Kunde nicht. Sensible Daten nur übermitteln, wenn eine sichere Internetverbindung zur Verfügung gestellt wird. Sie ist in der Regel mit dem Symbol eines Schlosses in der Menüleiste und anhand der Internetadresse erkennbar, die dann mit „https“ statt „http“ beginnt. „Wer eine Pauschalreise gebucht hat, bekommt den sogenannten Sicherungsschein, mit dem man bei Zahlungsunfähigkeit des Veranstalters abgesichert ist. Ist dieser Schein spätestens fünf Tage nach Bezahlung noch nicht eingegangen, unbedingt beim Anbieter nachfragen“, empfiehlt die D.A.S. Expertin.

Hat man es dagegen mit einem privaten oder ausländischen Vertragspartner zu tun, ist es vorteilhaft, im Vorfeld genau zu recherchieren – nach den Erfahrungen anderer Kunden ebenso wie beispielsweise der Postadresse des betreffenden Anbieters. Sind Mietvorauszahlungen für Ferienwohnung, Auto oder Boot zu leisten, ist es ratsam, die Stornobedingungen unbedingt vorab zu vereinbaren.

News-Reporter

P2News

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