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Bei 54 Prozent erziehen Oma und Opa mit

Eltern verlieren an Einfluss, heißt es heute immer wieder. Aber ist das wirklich so – und wenn ja, von wem fühlen sich Deutschlands Kinder noch erzogen? Die Zeitschrift ELTERN FAMILY wollte es genau wissen und gab für ihre aktuelle Ausgabe eine Exklusiv-Umfrage in Auftrag.

„Wer erzieht dich außer deinen Eltern?“ lautete die Frage, die ELTERN FAMILY 1.629 Schülerinnen und Schülern zwischen acht und 19 Jahren stellte. Die Antworten zeigen: Erziehung ist in Deutschland in erster Linie Familiensache, nur die Schule kann mithalten.

54 Prozent der Kinder und Jugendlichen gaben an, dass sie neben ihren Eltern von den Großeltern erzogen werden, gefolgt von Lehrerinnen und Lehrern (34 Prozent), Onkel und Tanten (28 Prozent) und Geschwistern (24 Prozent). Freunde kommen mit 20 Prozent auf den fünften Platz vor Vereinen bzw. Jugendgruppen (14 Prozent). 10 Prozent sagen, dass sie neben ihren Eltern niemand erzieht, Sport-Trainer landen in der Umfrage mit 6 Prozent vor der Kirche bzw. Pastoren (5 Prozent).

Drei konkrete Stimmen aus der Umfrage zeigen, wie differenziert die Kinder ihre Erziehungslage einschätzen: „Ich finde, dass man von den Medien in gewisser Weise erzogen wird, weil man da Jugendliche sieht und genauso sein will wie sie“, sagt ein 14-jähriger Realschüler. Eine 15-jährige Gymnasiastin: „Mein Trainer erzieht mich in Sachen Ernährung. Oft schafft er es auch, Dinge durchzubringen, die mir bei meinen Eltern unverständlich erscheinen.“ Eine 11-jährige Gesamtschülerin: „Wenn ich bei Oma bin, erzieht mich Oma. In der Schule die Lehrer. Bei meiner besten Freundin erzieht mich ihre Mutter mit. Und auch die Katze! Wenn etwas auf dem Boden liegen bleibt, zum Beispiel Klamotten, pinkelt sie drauf…“

P2News/Gruner+Jahr AG & Co KG

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