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Beck „lobt“ Steinmeier

Liebe Leser, wenn Sie jemanden empfehlen wollen für einen wichtigen Job, sagen Sie dann den folgenden Satz über ihn: „Die Tatsache, dass man es noch nicht gemacht hat, ist ja nicht gleichzusetzen damit, dass man es nicht kann.“ Wenn das ein Lob sein soll, wie sieht dann erst ein Tadel aus?

Sollte Kurt Beck wirklich im Sinn gehabt haben, seinem
Partei-Vize einen Gefallen zu tun, dann hat er es geschafft, dabei im
selben Satz auf Steinmeiers größtes Manko hinzuweisen. Deswegen
funktioniert Becks Hinweis auch wesentlich besser als ein vergiftetes
Kompliment, nämlich so: Steinmeier hat noch nie eine Wahl gewonnen,
ich schon . . .

Und falls Beck sich erst im nächsten Jahr zur Kanzlerkandidatur
erklären will, weshalb befeuert er die angeblich doch so unerwünschte
Diskussion dann auch noch selbst? Ist das noch ungeschickt oder schon
verschlagen?

Wie dem auch sei – Kanzlerkandidat kann Beck kaum werden. Nach
seinem Linkspartei-Desaster hat er schwer an Glaubwürdigkeit
eingebüßt. Ein Kanzlerkandidat Beck wäre Merkels bestes Argument.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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