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Beamtenpensionen, die Bugwelle rollt

Die Beamten sind dem Staat lieb und teuer. Denkt man an die Arbeit, die Polizeibeamte leisten oder etwa Lehrer in sozialen Brennpunkten wie Neukölln in Berlin, kann man den Staatsdienern in der Tat nur höchsten Respekt zollen. Das ist die eine Seite der Medaille. Die andere Seite ist dagegen ganz profan und fiskalisch. Die Beamtenpensionen, für die die Steuerzahler aufkommen, sind mittlerweile für die Bundesländer wie eine heranrollende Bugwelle. Experten fürchten, dass diese in einigen Jahren kaum noch beherrschbar sein wird. Dass sich einige Bundestagsabgeordnete diesem Problem widmen wollen, ist löblich. Die Frage, ob Lehrer und Professoren in Zukunft tatsächlich noch Beamte sein müssen, drängt sich auf. Wie weit darf das Prinzip der Alimentation durch die Allgemeinheit noch greifen? Und müsste die Rente mit 67 nicht auch für die meisten Beamten gelten? Es geht den Abgeordneten nicht um das Schüren von Futterneid, sondern um die Lösung von Zukunftsproblemen. Dass sich der Beamtenbund einem ernsthaften Dialog über solche Fragen verweigert, ist schade.

P2News/Neue Westfälische

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