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Mercedes-Benz versprüht Optimismus

Nico Rosberg vor Michael Schumacher

Der Heim-GP von Mercedes-Benz und seinem deutschen Nationalteam war eine herbe Enttäuschung: Im Qualifying haben Nico Rosberg und Michael Schumacher auf dem Hockenheimring nur die Plätze neun und elf belegt, im Rennen waren sie von einem Podiumsplatz weit entfernt. „Mit dem Auto wie es derzeit ist, machten wir einen ordentlichen Job. Das Auto lief im Rennen konstanter als im Qualifying, aber wir müssen für das nächste Rennen stärker werden. Das Team und beide Fahrer arbeiteten sehr gut, wir sind zuverlässig und absolvierten die beiden schnellsten Boxenstopps. Die Grundlagen sind also vorhanden, wir müssen jetzt ein besseres Autos entwickeln,“ sagte Teamchef Ross Brawn nach dem Rennen.

Auch Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug musste einsehen: „Wir schafften nicht das Ergebnis, das wir uns für unseren Heim-Grand-Prix vorgenommen hatten, nachdem Nico beim letzten Rennen auf das Podium gefahren war.“ Die Verbesserungen am Auto haben nicht vollständig funktioniert, das kostete dem Team Rundenzeit. „Unsere Teammitglieder arbeiteten unermüdlich, um die neuen Teile für dieses Rennen fertig zustellen. Deshalb sind diese Plätze, auch wenn es jene mit wenigen Punkten sind, zumindest eine kleine Belohnung für all die harte Arbeit unserer Mannschaft.“ Derzeit steht Mercedes-Benz mit insgesamt 132 Punkten in der Konstrukteurs-WM auf Platz vier. Der Zug des WM-Titels ist lägst abgefahren, Nico Rosberg konnte bislang 94 Punkte in der Fahrer-WM sammeln, bei Michael Schumacher sind es magere 38 Zähler.

„Was wir nach meinem Boxenstopp schafften, war das bestmögliche Ergebnis. Natürlich hatte ich mir mehr gewünscht, zumal unsere Leistung im Rennen meist besser aussieht als im Qualifying, aber es sollte nicht sein. Wir werden deshalb nicht nervös, aber wir werden uns zusammen setzen, die Gründe analysieren und dann Lösungen finden,“ kommentierte der Rekordchampion sein enttäuschenden Auftritt in Hockenheim. Schumacher bemängelt weiterhin das Testverbot und muss diese Saison bereits abhaken. Doch die Motivation ist geblieben. „Wer etwas Anderes glaubt, der kennt Michael nicht. Ich habe Michael noch nie mit so viel Glanz in den Augen gesehen. Er hat Freude an der Arbeit. Ich sehe das entspannt,“ sagte Haug in Hockenheim. Hier ist natürlich die Frage wie man ‚Glanz’ interpretiert und Spaß an der Arbeit dürfte ein gut bezahlter Formel-1-Pilot ja auch haben. Schumacher macht jedenfalls eine gute Mine zum enttäuschenden Rennen. „Kam, sah und siegte“, ist eben nicht – dies hatten die F1-Experten schon vor der Saison 2010 gesagt.

In diesem Jahr geht es für das Deutsche Nationalteam Mercedes GP Petronas ums Lernen und als Vorbereitung für 2011. Kommen die Podiumsplätze? „Wir sind noch nicht so weit“, bestätigt Mercedes-Benz Motorsportchef Haug. Der Große Preis von Deutschland war kein Paradebeispiel für einen Sieg-Anwärter: „Wir sind zuverlässig durchgefahren, hatten eine gute Strategie und gute Boxenstopps. Wir waren nicht schnell genug“, zieht Haug das Fazit nach dem Heim-Grand-Prix und sagt weiter, „wir werden uns nicht beirren lassen.“

P2News/auto-reporter

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