Werbeanzeige
Home / Auto-Motor-Sport / Auto / Assistenzsysteme: Der Fahrer trägt immer die volle Verantwortung

Assistenzsysteme: Der Fahrer trägt immer die volle Verantwortung

Assistenzsysteme: Der Fahrer trägt immer die volle Verantwortung / TÜV Rheinland: Elektronische Helfer als Lebensretter / Fahrphysik nicht außer Kraft gesetzt / Hilfsmittel jederzeit manuell beeinflussbar. Foto: TÜV Rheinland
Werbeanzeige

TÜV Rheinland: Elektronische Helfer als Lebensretter / Fahrphysik nicht außer Kraft gesetzt / Hilfsmittel jederzeit manuell beeinflussbar

Köln, 07.02.2017 In modernen Autos unterstützen zahlreiche Assistenzsysteme den Fahrer. Die Palette der elektronischen Helfer reicht vom Tempomaten mit Abstandsregelung über Notbremsassistent, Verkehrsschilder- und Müdigkeitserkennung sowie Spurwechsel- und Totwinkelwarner bis hin zu Kameras, die 360-Grad-Bilder aus der Vogelperspektive liefern. Einige Modelle können sogar vollständig autonom einparken. ABS (Antiblockiersystem) und ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) liefern schon seit Jahren einen enormen Sicherheitsgewinn.

Rechtliche Konsequenzen bei einem Crash
„Für sämtliche Systeme gilt, dass der Fahrer immer die volle Verantwortung und die rechtlichen Folgen eines Fehlverhaltens trägt – etwa bei einem Unfall oder Parkrempler. Denn er hat die Herrschaft über die Hilfsmittel und kann sie jederzeit manuell beeinflussen“, betont Steffen Mißbach, Kraftfahrtexperte von TÜV Rheinland. ABS und ESP verhindern zwar in vielen Fällen das Schlimmste und retten Leben, aber die Fahrphysik können auch sie nicht außer Kraft setzen.

Nicht blind auf die Helfer verlassen
Außerdem ist zu beachten, dass die radargesteuerten Abstandssensoren bei starkem Schneefall oder Regen durch Empfangsstörungen mitunter nicht mehr einwandfrei funktionieren. Auch hier muss der Fahrer jederzeit bereit sein, korrigierend einzugreifen. Bei vielen Systemen sind lediglich bestimmte Fahrparameter gespeichert, die aber nicht in allen prekären Situationen hundertprozentig passen. „Beispielsweise mindert der Notbremsassistent die Unfallfolgen erheblich ab, jedoch ist er kein Allheilmittel, das einen Crash in jedem Fall verhindert“, erklärt TÜV Rheinland-Fachmann Mißbach und ergänzt: „Zudem arbeiten einige Helfer lediglich in bestimmten Geschwindigkeitsbereichen. Generell sollten sich Autofahrer nicht blind auf die Systeme verlassen, denn das kann leicht zu einem folgenschweren Irrtum führen.
Website Promotion

TÜV Rheinland
TÜV Rheinland ist ein weltweit führender unabhängiger Prüfdienstleister mit über 140 Jahren Tradition. Im Konzern arbeiten 19.600 Menschen rund um den Globus. Sie erwirtschaften einen Jahresumsatz von knapp 1,9 Milliarden Euro. Die unabhängigen Fachleute stehen für Qualität und Sicherheit von Mensch, Technik und Umwelt in fast allen Lebensbereichen. TÜV Rheinland prüft technische Anlagen, Produkte und Dienstleistungen, begleitet Projekte und Prozesse für Unternehmen. Die Experten trainieren Menschen in zahlreichen Berufen und Branchen. Dazu verfügt TÜV Rheinland über ein globales Netz anerkannter Labore, Prüf- und Ausbildungszentren. Seit 2006 ist TÜV Rheinland Mitglied im Global Compact der Vereinten Nationen für mehr Nachhaltigkeit und gegen Korruption. www.tuv.com im Internet.

Werbeanzeige

Check Also

Cor.Speed Performance Wheels: Cor.Speed Deville am Audi A8

Mit seinen ausladenden Dimensionen und dem äußerst üppig dimensionierten Single-Frame-Grill ist der Audi A8 (4H) …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.