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Außenhandel setzt Erholung fort

„20 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs sind die Märkte Mittel- und Osteuropas für Deutschland nicht mehr wegzudenken. Exportseitig sind die Länder wichtige Absatzmärkte für Investitions- und Konsumgüter, einfuhrseitig tragen sie über günstige Vorprodukte wesentlich zur Sicherung unserer Wettbewerbsfähigkeit bei. Der wirtschaftliche Einbruch der Region wird nicht von Dauer sein. Der Erholungsprozess im deutschen Außenhandel hat sich im September wieder leicht beschleunigt. Dafür, dass sich dieser Prozess im letzten Quartal fortsetzen wird, sprechen schon statistische Effekte. Allerdings ist es noch ein weiter Weg zurück zu alten Exporterfolgen.“ Dies erklärte Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin. Zuvor hatte das Statistische Bundesamt die Außenhandelszahlen für September 2009 veröffentlicht. Demnach wurden im September 2009 von Deutschland Waren im Wert von 70,0 Milliarden Euro ausgeführt und Waren im Wert von 59,4 Milliarden Euro eingeführt. Damit lagen die deutschen Ausfuhren kalender- und saisonbereinigt um 3,8 Prozent über dem Vormonat. Im Vergleich zu August 2009 stiegen die Einfuhren um 5,8 Prozent. „Die Lage bleibt weiterhin äußerst fragil. Voraussetzung für die weitere Konjunkturerholung ist, dass die Versorgung der Unternehmen mit Krediten gesichert bleibt. Gerade in der Phase wieder anziehenden wirtschaftlichen Wachstums haben die Unternehmen einen steigenden Finanzbedarf für Investitionen und Betriebsmittel“, so Börner abschließend.

P2News/BGA

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