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Ausdauersport schützt vor Brustkrebs

Sport ist bekanntlich gesund. Doch wie die Zeitschrift VITAL in ihrer jüngsten Ausgabe berichtet, lieferten gleich mehrere wissenschaftliche Studien nun den Nachweis, dass Sport sogar vor Brustkrebs schützen kann. “Sport senkt das Risiko für Brustkrebs um 30 bis 40 Prozent!” bestätigt Dr. Anke Kleine-Tebbe, Koordinierende ärztliche Leiterin des Interdisziplinären Brustkrebszentrums der Charité in Berlin.

Am meisten profitierten dabei aktive Frauen mit einem Body-Mass-Index unter 25, das Lebensalter spiele keine Rolle. Weiteres verblüffendes Ergebnis der Untersuchungen: Der Schutzeffekt durch die körperliche Aktivität greift bereits nach sechs bis zwölf Wochen!

Allerdings muss es der richtige Sport sein. Denn nur Ausdauersportarten wie etwa Jogging, Walking, Rudern oder Fahrradfahren erzielen den gewünschten Effekt; eine Kombination mit Krafttraining und Stretching sorgt dann für ein optimales Ergebnis. Von schweißtreibenden Marathonläufen und anderen Höchstleistungen raten die Experten indes ab. “Das Ausdauertraining darf nicht überfordern und sollte bei Anfängern langsam aufgebaut werden. Alles andere ist kontraproduktiv,” warnt Kleine-Tebbe. Nur sanftes Training verbessert die Leistung des Immunsystems um ganze 30 Prozent, wohingegen exzessiver Sport die Abwehr sogar schwächt. Weiterer Brustkebs-Schutz: Sport senkt den Östrogenspiegel. In 70 Prozent der Fälle sind die weiblichen Sexualhormone verantwortlich, dass sich Brustzellen unkontrolliert teilen und Tumore wachsen. Regelmäßige Bewegung hemmt insofern Tumorentstehung und -wachstum.

Das gilt auch für bereits erkrankte Frauen, die sich ebenfalls die heilende Kraft des Sport zunutze machen können. So haben Bettroffene, die nach der Brustkrebs-Diagnose mindestens drei Stunden pro Woche flott spazieren gehen, eine um sechs Prozent höhere Heilungsrate als Inaktive. Auffällig ist zudem, dass sportive Frauen mit Brustkrebs deutlich weniger unter den Nebenwirkungen der Behandlung leiden, wie eine Pilotstudie an der Charité zeigt. “Trotz Chemotherapie hatten die Jogging-Probandinnen eine konstante körperliche Leistungsfähigkeit. Sie litten seltener an Übelkeit, Erbrechen oder dem Fatigue-Syndrom,” erläutert Kleine-Tebbe. Da durch körperliche Aktivität zudem mehr Glückshormone im Gehirn produziert werden, war auch das subjektive Wohlbefinden der Frauen besser. “Unsere Studie zeigt, dass Sport die Betroffenen körperlich und psychisch stark macht, ihnen Mut schenkt, neues Vertrauen in ihren Körper gibt und sie trotz ihrer schweren Erkrankung zuversichtlich stimmt”, fasst die Berliner Expertin die Erkenntnisse der Charité zusammen.

VITAL

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