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Augen auf beim Weihnachtsbaumkauf

Besser zu Weihnachten eine heimische Baumart wählen

Jetzt wird´s höchste Zeit, für das Weihnachtsfest einen Tannenbaum zu besorgen, der übrigens meist eine Fichte ist. Um im Weihnachtsmarkttrubel einen ökologisch korrekten und FSC-zertifizierten Baum zu finden, hat der FSC (Forest Stewardship Council, Arbeitsgruppe Deutschland e.V., Bonn) Tipps zusammengestellt, in denen im Internet und in der „FSC Global Datenbank“ gezielt nach Vermarktern von FSC-Weihnachtsbäumen gesucht werden kann.

Rund 23 Millionen Weihnachtsbäume werden jährlich in Deutschland verkauft. Etwa zehn Prozent davon werden importiert aus Dänemark, den Niederlanden, Irland, Österreich, Polen und Tschechien. Wer also glaubt, der erworbene Tannenbaum käme aus den heimischen Wäldern, liegt falsch. Der größte Teil stammt aus Weihnachtsbaumkulturen, und nur etwa 15 Prozent aller in Deutschland gehandelten Weihnachtsbäume werden noch von Waldbetrieben verkauft. Um unnötige Transportwege zu vermeiden, ist es wichtig, dass es sich bei dem Tannenbaum um eine heimische Baumart handelt und möglichst von einem Hersteller in der näheren Umgebung stammt. Zudem sollte der Baum unbedingt ein Siegel für eine verantwortungsvolle Waldwirtschaft oder anerkannt ökologischen Landbau tragen. Umweltverbände wie der WWF und Robin Wood empfehlen das Siegel des Forest Stewardship Council und das Naturland-Siegel. Diese Label garantieren, dass der Baum aus einem Betrieb stammt, der eine wirtschaftlich tragfähige und zugleich umwelt- und sozialverträgliche Waldwirtschaft betreibt. Nina Griesshammer vom WWF sagt: „Jeder, der einen FSC-Baum kauft, setzt an Weihnachten ein deutliches Zeichen gegen unnötige Kahlschläge von Wäldern, gegen Dünger und Pestizide, gegen gentechnisch manipulierte Pflanzen und gegen riesige Monokulturen.“ Weihnachtsbäume aus FSC-zertifizierten Betrieben stammen meist aus dem Wald, werden hin und wieder aber auch auf speziell zu diesem Zweck angelegten Sonderflächen gepflanzt. Doch diese Flächen dürfen nur höchstens fünf Prozent ausmachen, da sie ökologisch weniger wertvoll sind als der möglichst naturnahe und artenreiche FSC-Wald. Auch zahlreiche Städte haben in den letzten Jahren ebenfalls auf einen FSC-zertifizierten prominenten Weihnachtsbaum gesetzt, so z.B. Frankfurt und Berlin.

News-Reporter

P2News

(Foto: HS/Baumschule Königsforst Köln/ News-Reporter)
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