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Augen auf beim Kamerakauf

Die Anschaffung einer neuen Digitalkamera ist knifflig: In den Regalen der Elektromärkte finden Kunden enorm viele Modelle, zwischen denen es auf den ersten Blick kaum Unterschiede gibt. Wer vorschnell zugreift, kauft nicht selten eine Kamera, die gar nicht für den voraussichtlichen Einsatzzweck geeignet ist. Die Zeitschrift AUDIO VIDEO FOTO BILD hat den Modell-Dschungel durchforstet und erklärt, worauf Kunden beim Kauf achten sollten.

Käufer sollten zunächst überlegen, welcher Kameratyp für die eigenen Ansprüche und Vorlieben grundsätzlich infrage kommt. Dazu haben die Experten von AUDIO VIDEO FOTO BILD 181 Modelle von 11 Herstellern in sechs Kategorien eingeteilt: Kompaktkameras (57 Modelle ab 70 Euro), Designkameras (46 Modelle ab 110 Euro), Superzoom-Kameras (33 Modelle ab 122 Euro), Spiegelreflexkameras (28 Modelle ab 279 Euro), Kompaktkameras mit Wechselobjektiven (8 Modelle ab 459 Euro) und wasserdichte Kameras (9 Modelle ab 146 Euro).

Wer Wert auf eine einfache Bedienung und einen relativ niedrigen Preis legt, findet unter den Kompaktkameras passende Modelle bereits ab 70 Euro. Kompaktkameras sind handliche Allzweckgeräte und eignen sich für Aufnahmen gut beleuchteter Motive. Designkameras unterscheiden sich von den Kompaktgeräten durch ihr schickes Äußeres, zudem bieten sie bei gleichem Preis meist eine schlechtere Ausstattung. Etwas weniger schick sind wasserdichte Kameras. Dafür machen die robusten Modelle alles mit – Fotos am Strand, auf der Skipiste oder sogar unter Wasser. Ferner lassen sie sich auch unter normalen Bedingungen einsetzen. Jedoch schränkt der kleine Zoombereich genau wie bei den Kompakt- und Designgeräten den Foto-Spaß etwas ein.

Wer weit entfernte Objekte nah heranholen möchte, braucht eine Kamera aus der Superzoom-Klasse. Dank ihres großen Zoombereichs gelingen sowohl Detailaufnahmen von weit entfernten Objekten als auch Landschaftsaufnahmen mit Panorama-Blick. Bedienhilfen wie Gesichtserkennung oder automatische Wahl des optimalen Motivprogramms machen Superzoom-Kameras für ambitionierte Einsteiger zu einer interessanten Alternative zu den komplexeren Spiegelreflexkameras. Diese sind meist erste Wahl für anspruchsvolle Fotografen und teurer als kompakte Geräte: Sie liefern besonders hohe Bildqualität und lassen sich per Objektivwechsel optimal für jedes Motiv anpassen. Wenn es professionell, aber weniger groß und schwer sein soll, bieten sich Kompaktkameras mit Wechselobjektiven an. Sie haben bis auf den optischen Sucher alle Vorteile von Spiegelreflexkameras.

P2News/COMPUTER BILD-Gruppe

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