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Aufs Glatteis geführt

Gefrierende Nässe verwandelt Straßen in gefährliche Rutschbahnen. Deshalb gilt: Tempo drosseln und den Abstand zum Vordermann erhöhen

Die kalte Jahreszeit macht es Wagenbesitzern zuweilen nicht leicht: Dunkelheit und Nebel erschweren die Sicht, kommt dann noch Regen hinzu, wird aus einer Autofahrt schnell eine anstrengende Odyssee. Doch damit der unangenehmen Begleiterscheinungen nicht genug: Bei Minustemperaturen kommt es schnell zu gefrierender Nässe, die die Straßen in Windeseile in regelrechte Rutschbahnen verwandeln kann. Diese Art von Glätte tritt häufig auf, wenn zum Abend bei Temperaturen knapp über null Grad Niederschlag fällt. Anschließend klart der Himmel auf, der Wind flaut ab, und die Temperatur der Straßenoberfläche sinkt unter den Gefrierpunkt. Dann kann bereits nach kurzer Zeit eine Eisschicht auf der Straße entstehen. Besonders gefährlich daran ist, dass, vor allem bei Dunkelheit, gefrorene von noch nassen Strecken schwer zu unterscheiden sind. Schattige Wege, Brücken, Waldschneisen oder Überführungen sind dabei sehr anfällig für Glätte. Deshalb sollte besonders vorausschauend gefahren, das Tempo den Wetterbedingungen angepasst und ein großer Abstand zum Vordermann eingehalten werden, da sich bei glattem Untergrund der Bremsweg erhöht. Sollte das Fahrzeug trotz aller Vorsicht ausbrechen, gilt: Ruhe bewahren, Kupplung treten, Wagen rollen lassen und behutsam gegenlenken. So lässt sich das Auto wieder auf den rechten Weg bringen.

News-Reporter

P2News

(Foto: VW/hp)
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