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Auf niemanden ist mehr Verlass

Nichts ist mehr wie es war in dieser Krise. Die Politik kopiert Keynes, Ökonomen fordern die Verstaatlichung von Banken, Liberale entdecken den starken Staat. Und nun auch noch das: Vor einem ausufernden Staatsintervenismus warnt – sammeln Sie sich – die Linke. Auf nichts und niemanden ist mehr Verlass. Es zeugt von großer rhetorischer Meisterschaft, wenn ein Gregor Gysi die alten Volksparteien der Bundesrepublik vor einer „VEB-Mentalität“ warnt. Man könnte sich an der Schönheit dieses Spiegelbildes erfreuen, wäre da nicht der Umstand, dass aus Gysis Partei derzeit täglich tolle Ideen zur Rettung von Opel kommen, von denen keine zur anderen passt. Gysis Fraktions-Co-Chef Oskar Lafontaine gab am Dienstag den Opel-Retter und forderte von der Regierung „eigene Entwürfe zum Erhalt der Produktion“. Gleichzeitig präsentierte die NRW-Linke ihr sehr eigenes Konzept: Opel solle doch Fahrräder bauen. Wer noch gerätselt hat, warum ausgerechnet die Linke nicht von dieser Krise der Marktwirtschaft profitiert, ist nun vielleicht ein Stück schlauer geworden.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung

P2News

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