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Audis e-tron auf Le-Mans-Kurs

Beim bedeutendsten Sportwagen-Rennen des Jahres hatte Audi Gelegenheit, einen Technikträger des Audi e-tron auf Basis des R8 zu präsentieren. Im Rahmen von „Le Mans vers le futur“, einer Demonstrationsfahrt für Elektrofahrzeuge, steuerte Rennsportlegende Frank Biela den Hochleistungssportwagen mit reinem E-Antrieb. Für die Fans war das ein Einblick in die Entwicklungsarbeiten und ein Ausblick auf die Faszination sportlicher E-Fahrzeuge.

Vier Motoren, je zwei an der Vorder- und Hinterachse, treiben die Räder des Audi e-tron an. Mit 313 PS und einem Drehmoment von 4.500 Newtonmetern beschleunigt der Zweisitzer in 4,8 Sekunden von null auf Tempo 100. In der R8-Hülle demonstriert das Erprobungsfahrzeug die Zugehörigkeit des Audi e-tron zur Topliga der E-Sportwagen. Dabei trägt das Package den spezifischen Gegebenheiten eines Elektrofahrzeugs Rechnung: Die Batterie liegt direkt hinter der Passagierkabine und sorgt mit dieser Platzierung für optimale Schwerpunktlage und Achslastverteilung.

Das Lastenheft für das Serienkonzept geht deutlich über die Batterietechnologie und den Ersatz eines Verbrennungsmotors durch einen Elektroantrieb hinaus. Das Zusammenspiel aller Komponenten beeinflusst Faktoren wie Effizienz, Reichweite und Praxistauglichkeit entscheidend.

Die sportlichen Proportionen des e-tron (1,90 m breit, 4,43 m lang, 1,25 m hoch, Radstand: 2,65 m) bieten vor der Hinterachse genug Raum für Batterieeinheit und Leistungselektronik. Für optimale Balance und Fahrdynamik des e-tron sorgt eine optimale Gewichtsverteilung von 42:58 zwischen Vorderachse und Hinterachse. Wie nicht anders zu erwarten, hat Audi den Leichtbau konsequent auch beim e-tron fortgesetzt und auf seine Space-Frame-Technologie (ASF) zurückgegriffen.

Die reguläre Verteilung der Antriebsmomente ist klar zugunsten der Hinterachse ausgelegt. Rund 70 Prozent der Kräfte gelangen, ähnlich eines Mittelmotor-Sportlers, nach hinten. Tritt an einer Achse Schlupf auf, lässt sich diese Balance dank der vier zentral gesteuerten Elektromotoren variabel ändern. Über die vier einzelnen Motoren, die als Radantriebe jeweils über eine kurze Welle direkt mit den Rädern verbunden sind, steuert der e-tron auch die Querdynamik. Ähnlich wie das Sportdifferenzial bei serienmäßigen quattro-Fahrzeugen erlauben sie das sogenannte „torque vectoring“, sprich: das gezielte Beschleunigen einzelner Räder. So lässt sich das Antriebsmoment aktiv verteilen. Das sorgt für noch mehr Fahrdynamik und zugleich erhöhter Fahrsicherheit. Die Studie verhalte sich selbst bei höchsten Querbeschleunigungen vorbildlich neutral und eile wie auf den sprichwörtlichen Schienen durch die Kurve, versprechen die Ingolstädter.

Was sich im Motorsport als optimale Voraussetzung für gewünschte Agilität, Präzision und exaktes Eigenlenkverhalten bewährt hat, haben die Audi-Ingenieure auch beim Fahrwerk des e-tron eingesetzt: doppelte Dreieckslenker an der Vorderachse und Trapezlenker aus Aluminium-Schmiedekomponenten hinten. Das Setup von Federn und Stoßdämpfern ist straff gewählt, bietet auf der anderen Seite jedoch ein hohes Maß an Komfort. Die direkt ausgelegte Zahnstangenlenkung vermittelt fein differenzierte Rückmeldung. Ihre Lenkunterstützung erfolgt elektromechanisch, abhängig von der Geschwindigkeit. Der Technikträger rollt standesgemäß auf 19-Zöllern.

Aufgeladen wird der Energiespeicher über Kabel und Stecker mit Haushaltsstrom (230 Volt/16 Ampere). Die Ladezeit der entladenen Batterie beträgt sechs bis acht Stunden bzw. etwa 2,5 Stunden bei Starkstrom (400 V, 63 A). Rekuperation sorgt dafür, dass die Batterie auch in bestimmten Fahrsituationen aufgeladen wird. Diese Form der Energierückgewinnung und -wiedereinspeisung in die Batterie ist bereits in vielen Serienmodellen der Marke verfügbar. Dabei wandelt der Generator beim Verzögern kinetische in elektrische Energie um, die er danach ins Bordnetz einspeist.

Rennsportatmosphäre auf Luxus-Niveau im Inneren des e-tron. Prägendes Element ist wie beim R8 das sogenannte monoposto, ein großer Bogen, der um die Instrumente führt. Anders als im R8-Serienmodell besitzt der Audi e-tron aber ein Grafikdisplay zur Anzeige des Fahrmodus. Ähnlich wie im neuen A8 kann der Fahrer die verschiedenen Fahrmodi über einen Hebel anwählen, der auf Shift by wire-Technologie aufbaut.

P2News/auto-reporter

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