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Audi A3 Cabriolet: Antrieb & Fahrwerk

Das Audi A3 Cabriolet läuft mit vier Vierzylindermotoren vom Band, zwei TFSI und zwei TDI. Alle vier sind Direkteinspritzer mit Turboaufladung – eine Technologie-Kombination, die starke Leistung mit hoher Effizienz vereint.

Auf dem TFSI-Sektor hat die TFSI-Technologie made by Audi ihr überlegenes Potenzial über viele Jahre hinweg im Motorsport nachgewiesen. 2001 trieb ein aufgeladener FSI-Motor den Sportprototypen Audi R8 zum Gesamtsieg beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Über die nächsten Jahre folgten vier weitere Triumphe in Frankreich und zahlreiche Siege bei weiteren Rennen. Seit zwei Jahren fährt der Nachfolger des R8 von Erfolg zu Erfolg – der R 10 TDI. Sein V12-Dieselmotor stellt mit rund 480 kW (etwa 650 PS) Leistung die Überlegen­heit des TDI-Prinzips von Audi, der erfolgreichsten Effizienz- Technologie der Welt, unter Beweis.

Cabriolet und TDI – eine Erfolgsstory von Audi

1995 war der 1.9 TDI der erste Diesel der Welt in einem Audi Cabriolet; 2002 folgte der erste V6 TDI, ein 2,5-Liter. Im A3 Cabriolet mobilisiert der kleinere der beiden Vierzylinder aus 1.896 cm3 Hubraum 77 kW (105 PS) und kraftvolle 250 Nm Drehmoment bei nur 1.900 1/min. 12,3 Sekunden vergehen, bis die Tachonadel die 100 km/h-Marke überschreitet, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 185 km/h.

Im Verbrauch liegt der 1.9 TDI vorbildlich niedrig, bei 5,1 l/100 km – ein Wert, der einmal mehr den hohen Reifegrad und die Effizienz der TDI-Technologie nachweist. Der Einspritzdruck von 2.050 bar Druck sorgt für feinste Zerstäubung des Kraftstoffs und damit für einen exzellenten Wirkungsgrad. Das A3 Cabriolet 1.9 TDI ist mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe erhältlich.

Der 2.0 TDI mit seinen 1.968 cm3 Hubraum präsentiert die Stärken des TDI-Konzepts in einer hochmodernen Interpretation – der Diesel arbeitet effizient, kraftvoll und sehr leise. Der Vierventiler, der zwei Ausgleichswellen an Bord hat, erhielt eine neu entwickelte Common Rail-Anlage. Ihre Achtloch-Piezo-Injektoren operieren mit maximal 1.800 bar Druck und teilen jeden Einspritz­vorgang in bis zu fünf Takte auf. Der neue Turbolader besitzt verstellbare Leitschaufeln für schnelles Ansprechen, die Kolben bekamen eine optimierte Geometrie, die die Effizienz der Verbrennung weiter erhöht. Der 2.0 TDI erreicht 5.000 1/min Höchstdrehzahl – ungewöhnlich für einen Selbstzünder.

Der Zweiliter leistet 103 kW (140 PS). Von 1.750 bis 2.500 1/min bringt er es auf souveräne 320 Nm Drehmoment – genug, um das A3 Cabriolet in 9,7 Sekunden auf 100 km/h zu beschleunigen und 205 km/h schnell zu machen. Der 2.0 TDI begnügt sich mit durchschnittlich 5,3 l/100 km. Auf Wunsch bietet Audi statt des manuellen Sechsganggetriebes die S tronic.

Hightech-TFSI: Der neue 1.8 TFSI

Bei den Benzinmotoren bringt es der neu entwickelte 1.8 TFSI, der aus 1798 cm3 Hubraum schöpft, auf 118 kW (160 PS) und 250 Nm, die von 1.500 bis 4.200 1/min konstant zur Verfügung stehen. Der kompakte und leichte Vierzylinder mit seinen nur 135 Kilogramm Gewicht liefert dank seiner Turboaufladung so viel Leistung wie vor einigen Jahren noch ein saugender V6, verbraucht aber viel weniger Kraftstoff.

Eine verstellbare Einlassnockenwelle optimiert die Füllung der Brennräume, zwei Ausgleichswellen kompensieren die Massenkräfte zweiter Ordnung und sorgen so für hohe Laufkultur. Die Ölpumpe nimmt dank einer neuartigen, präzisen Regelstrategie wenig Energie für sich in Anspruch und senkt so den Kraftstoffverbrauch.

Der 1.8 TFSI ist ein Benzindirekteinspritzer. Der Kraftstoff schießt aus einem Hochdruckspeicher unter 150 bar Druck durch neu entwickelte Sechsloch-Injektoren unmittelbar in den Vierventil-Zylinderkopf. Erst dort verwirbelt er mit der einströmenden Luft, die durch Klappen im Ansaugtrakt in exakt berechnete Turbulenzen versetzt wird. Das Gemisch ist homogen, auf einen Teil Kraftstoff kommen 14,7 Teile Luft. Das Verdampfen des direkt eingespritzten Kraftstoffs entzieht den Brennräumen Wärme, das erlaubt ein hohes Verdichtungsverhältnis auch in der Kombination mit Turboaufladung.

Die Direkteinspritzung und die Turbotechnik bilden eine ideale Paarung für hohe Fahrfreude und beeindruckende Effizienz. Der Lader spricht extrem schnell an – bei 2000 1/min Drehzahl braucht der 1.8 TFSI gerade mal 1,2 Sekunden, um sein maximales Drehmoment bereitzustellen. Der Vierzylinder agiert spontan, leichtfüßig, drehfreudig und durchzugsstark. Er beschleunigt das A3 Cabriolet mit Sechsgang-Schaltgetriebe in 8,3 Sekunden auf Landstraßentempo und weiter bis 218 km/h; im EU-Zyklus gibt er sich mit 7,3 Liter/100 km zufrieden. Alternativ stellt Audi das sportliche Hightech-Getriebe S tronic mit ebenfalls sechs Schaltstufen zur Wahl.

Seriensieger: Der 2.0 TFSI

Der 1.8 TFSI ist technisch eng mit dem 2.0 TFSI verwandt, der vom Jahr 2005 an dreimal in Folge von einer internationalen Journalisten-Jury zur „Engine of the year“ gewählt worden ist. Der Zweiliter weist 1984 cm3 Hubraum auf und stemmt bereits bei 1.800 1/min 280 Nm auf die Kurbelwelle. Dieses maximale Drehmoment liegt bis 5.000 1/min an. Von 5.100 bis 6.000 1/min wird die Nennleistung von 147 kW (200 PS) frei. Auch der Zweiliter arbeitet mit einer verstellbaren Einlassnockenwelle und zwei Ausgleichswellen.

Beim 2.0 TFSI hat Audi eine hohe Verdichtung von 10,5:1 realisiert – ein Wert, der bisher sportlichen Saugmotoren vorbehalten war. So verbesserte sich der thermo­dynamische Wirkungsgrad des Motors weiter. Der Vierventiler erfüllt alle Aufgaben, die ihm gestellt werden, mit spielerischer Leichtigkeit. Mit dem Doppelkupplungsgetriebe S tronic, das neben der serienmäßigen Sechsgang-Handschaltung zur Wahl steht, beschleunigt er das A3 Cabriolet in 7,3 Sekunden auf 100 km/h, die Spitze liegt bei 231 km/h an. Auf 100 Kilometer kommt der 2.0 TFSI mit S tronic im Mittel mit 7,6 Liter Kraftstoff aus.

Bei allen Varianten des Audi A3 Cabriolet fließen die Motormomente auf die Vorderräder. Bei den Motoren ab 103 kW (140 PS) werden sie serienmäßig von einem Sechsgang-Handschaltgetriebe portioniert, das ein gewichtssparendes Gehäuse aus Magnesium hat. Es lässt sich auf kurzen Wegen präzise und leichtgängig schalten, sein Wirkungsgrad ist sehr hoch – typisch Audi.

Die S tronic: Zwei Kupplungen in Reihe

Ein Highlight, das dem A3 Cabriolet eine Ausnahmeposition im Wettbewerb verschafft, ist die S tronic – sie vereint die Vorteile einer Automatik mit denen eines Schaltgetriebes. Das Doppelkupplungsgetriebe kann seine sechs Gänge praktisch ohne Unterbrechung der Zugkraft blitzschnell wechseln, in nur 0,2 Sekunden. Der Fahrer profitiert von dieser faszinierenden Dynamik ebenso wie vom hohen Komfort der Schaltarbeit.

Die S tronic ist eine hoch entwickelte Konstruktion. Zwei Dreiganggetriebe mit jeweils einer Kupplung sind in einem Gehäuse untergebracht, die beiden Lamellenkupplungen liegen hintereinander. Die erste von ihnen bedient die ungeraden Gänge und den Rückwärtsgang, die zweite die geraden Gänge. Zwei Eingangswellen auf einer gemeinsamen Achse schließen sich an – in einer Hohlwelle dreht sich eine Vollwelle. Während ein Gang eingelegt ist, ist der nächste bereits vorgewählt. Um ihn zu nutzen, muss nur noch die Kupplung geschlossen werden, das sichert der S tronic ihren Zeit-Vorsprung.

Der Fahrer kann die S tronic per Tipphebel oder in Rennsport-Manier mit Schaltwippen am Lenkrad von Hand schalten. Zudem stehen zwei vollautomati­sche Betriebsweisen zur Verfügung, D wie Drive und S wie Sport. Die im Ölbad laufenden Lamellenkupplungen der S tronic können unterschiedliche Anfahr­charakteristiken realisieren, vom sanften Start auf rutschigem Untergrund bis zur sportlichen Volllastbeschleunigung; das Rechner-gesteuerte Startprogramm Launch Control realisiert mühelos die optimale Beschleunigung.

Die S tronic hat von Haus aus einen hohen Wirkungsgrad. Ihr elektronisches Management im Automatik-Modus sorgt dafür, dass der Motor, wann immer möglich, kraftstoffsparend bei niedrigen Drehzahlen läuft. Ein noch so aufmerksamer Fahrer könnte es nicht besser.

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