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Audi A1 project quattro: Der Antrieb

Audi-typische Sportlichkeit und ein ganz neues Maß an Effizienz – dies erlaubt
die neuartige Kopplung eines hochmodernen Turbo-FSI-Motors mit einem
Elektromotor und innovativer Regelelektronik.
Unter der Motorhaube des Audi A1 project quattro arbeitet ein Vierzylinder-TFSI
mit 1,4 Liter Hubraum und Turboaufladung. Dieser Motor ist eine Evolutionsstufe
des Aggregats, das vor wenigen Monaten erst sein Seriendebüt im Audi A3
gegeben hat. Während der 1.4 TFSI dort 92 kW (125 PS) mobilisiert, leistet es in
der Studie 110 kW (150 PS) bei 5.500 1/min. Sein maximales Drehmoment von
240 Nm mobilisiert dieser Motor über das breite Drehzahlband von 1.600 – 4.000
1/min.
Die Leistungsfähigkeit der FSI-Technologie mit Turboaufladung haben die Audi-
Ingenieure auf den Rennstrecken der Welt und auch auf der Straße längst unter
Beweis gestellt. Bester Beleg: Eine Expertenjury kürte den 2.0 TFSI 2007 schon
zum dritten Mal in Folge zum „Engine of the Year“.
Für den neuen 1.4 TFSI wird dieses Konzept konsequent weiter genutzt, um ein
Höchstmaß an Effizienz und Leistungsfähigkeit zu verbinden. Mehrloch-
Einspritzdüsen sichern eine sehr homogene Gemischbildung und die äußerst
effiziente Verbrennung. Auch die Reduktion der Schadstoffe wird so wirkungsvoll
unterstützt.
Der integrierte Turbolader sorgt für ein optimiertes Ansprechverhalten und einen
noch harmonischeren Drehmomentaufbau. 80 Prozent des maximalen
Drehmoments stehen praktisch knapp oberhalb des Leerlaufs, ab 1.250 1/min zur
Verfügung. Gleichzeitig setzt der 1.4 TFSI auch bei der Akustik neue Maßstäbe in
seiner Klasse.

Frontantrieb + Heckantrieb = quattro
Für die Kraftübertragung an die Vorderräder sorgt das sportliche Direktschaltgetriebe
Audi S-tronic. Es erlaubt dem Fahrer, die Gänge ohne Kupplungspedal in
Sekundenbruchteilen und ohne Zugkraftunterbrechung zu wechseln; auf Wunsch
absolviert das Getriebe die Schaltvorgänge auch vollautomatisch. Will der Fahrer
die Gänge manuell wechseln, so kann er dies mit Hilfe lenkradfester Schaltwippen
tun. Der Schaltknauf auf der Mittelkonsole erlaubt zudem das Einlegen von
Rückwärtsgang und Parkstufe.
Im reinen Verbrennungsmotor-Betrieb ist die Studie als Fronttriebler unterwegs.
Bei ausschließlicher Nutzung des Elektroantriebs wandelt sich das Fahrzeug
hingegen in einen Hecktriebler. Der 30 kW (41 PS) starke Elektroantrieb überträgt
seine Kraft direkt auf die Hinterräder; möglichen Schlupf auf einer Seite gleicht
das Differenzial aus.
In der Kopplung beider Aggregate wird der Audi A1 project jedoch zum echten
quattro und profitiert von allen Vorteilen des Allradantriebs.
So wird das hohe Drehmoment von insgesamt 440 Newtonmeter –
240 Nm liefert der 1.4 TFSI, zusätzliche 200 Nm der Elektromotor – beim
Beschleunigen bedarfsgerecht in Traktion umgesetzt.
Der Schubbetrieb, die sogenannte Rekuperationsphase, ist zugunsten der Effizienz
eines der wichtigsten Instrumente dieses Fahrzeugkonzepts: Dabei wird
Bremsenergie in Verzögerungsphasen wieder in elektrische Energie gewandelt,
statt nur nutzlos als Wärme zu entweichen.
Grundsätzlich lässt sich der Audi A1 project quattro autark betreiben, das heißt im
Mischbetrieb von Verbrennungs- und Elektromotor. Dank der intelligenten
Steuerung beider Aggregate, dank Rekuperation sowie einer Start-/Stopautomatik
sinkt der Kraftstoffverbrauch gegenüber reinem Benziner-Betrieb um rund 16
Prozent. Obwohl die Komponenten des Elektroantriebs mit einem Mehrgewicht
von rund 70 Kilogramm zu Buche schlagen, verbraucht die Studie im gemischten
Fahrbetrieb nur 4,9 Liter Super / 100 km; der CO2-Ausstoß liegt lediglich bei
durchschnittlich 112 g/km.
Eine durchaus interessante Alternative zugunsten von Umwelt und Geldbeutel des
Eigners stellt bei diesem Fahrzeug jedoch auch der reine Elektrobetrieb auf
kürzeren Strecken dar – zumal die dabei erreichbaren Fahrleistungen und selbst
die Reichweite von mehr als 100 Kilometern keine Wünsche offen lassen. Wird
der Audi A1 project quattro also ausschließlich an der Steckdose „betankt“, fällt
das Ergebnis eindeutig aus: Selbst unter Berücksichtigung der relativ hohen
Kosten für Haushaltsstrom in Deutschland lassen sich gegenüber dem Preis für
Superkraftstoff rund 6,50 Euro pro 100 km Fahrstrecke – und damit 70 Prozent –
sparen.

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