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Atom-Katastrophe rückt Steinkohle wieder in den Fokus

Die neu entflammte Debatte um die Sicherheit der Atomkraft rückt auch die Frage nach der Zukunft der deutschen Steinkohle wieder in den Fokus, deren Ende als Energiequelle zum Jahr 2018 eigentlich beschlossene Sache ist. „Wir sehen eine Bestätigung unserer bisherigen Linie: Hier zeigt sich, dass es ausgesprochen risikoreich ist, in der Energiepolitik so stark auf Atomkraft zu setzen und den heimischen Energieträger Kohle so außer Acht zu lassen, wie es die Bundesregierung gemacht hat“, erklärte der Vorsitzende der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE), Michael Vassiliadis, auf Anfrage der Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung . „Wir haben bereits gefordert, das Energiekonzept der Bundesregierung zu überdenken. Dessen Durchsetzungsfähigkeit hat ohnehin in Frage gestanden, weil die Bundesregierung damit den Energiekonsens außer Kraft gesetzt hat“, so Vassiliadis. „Jetzt stellt sich die Frage eines breiten Konsenses noch einmal verschärft. Die Bundesregierung wäre gut beraten, die Ereignisse in Japan zum Anlass zu nehmen, um zu breit angelegten Gesprächen zu kommen. Wir brauchen eine neue gesellschaftliche Debatte in der Frage der Energiepolitik in Deutschland“, so der IGBCE-Chef weiter.

P2News/Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung

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