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Astra Sports Tourer – Opels neuer Hoffnungsträger

Opel Astra Sports Tourer

Die dunkelsten Wolken über Opel sind derzeit abgezogen, von Sonnenschein kann aber noch längst nicht die Rede sein. Denn während die Mutter General Motors aus ihrer Insolvenz im letzten Jahr gestärkt hervorgegangen ist und inzwischen nicht nur Milliarden Dollar-Gewinne einfährt, sondern auch eifrig die beim US-Staat „geborgte“ Dollar-Milliarden zurückzahlt, um sich für den Börsengang hübsch zu machen, muss man bei der europäischen Tochter weiter auf schwarze Zahlen warten.

Nach dem Ausnahmejahr 2009 ist für Opel/Vauxhall der Rückgang von 7,6 Prozent in Europa in den ersten neun Monaten zwar ein Achtungserfolg, doch zu wenig, um sich bereits wieder auf der finanziellen Erfolgsspur zu befinden. Und der 37,1-prozentige Abfall von Opel in Deutschland bei einem Marktanteil von lediglich 7,8 Prozent nach zehn Monaten noch weniger.

Nun sagen Zulassungen beileibe noch nicht alles über den Profit aus – vorsichtigere Verkaufsförderungsaktionen und ein verbesserter Modell- und Ausstattungs-Mix können den Finanzchef trotz nachlassender Verkäufe durchaus erfreuen. Doch die Rüsselsheimer, die zusätzlich noch an ihrem Abfindungsprogramm knabbern, haben ein weiteres Problem. Hat doch Opel-Chef Nick Reilly recht deutlich erklärt, dass das Wohl und Wehe des Unternehmens vom künftigen Abschneiden auf dem deutschen Markt abhänge.

Eine Herausforderung, die die deutsche Opel-Crew nicht nur nolens volens, sondern auch gerne annimmt. Vorausgesetzt, man erwartet keine Wunderdinge. Denn mit dem Insignia, dem Insignia Sportstourer, dem Astra und dem Meriva wurde die Modellpalette erst teilweise auf Vordermann gebracht. Der überarbeitete Corsa, die neuen Antara und Zafira sowie das Elektrofahrzeug Ampera sowie der Astra GTC folgen erst in den nächsten 14 Monaten. Und dann gibt es noch einen ganz gewichtigen Faktor – die Wiedererlangung eines positiven Images, damit der potenzielle Opel-Käufer so schnell wie möglich wieder davon überzeugt ist, dass das Produkt im Alltag auch das hält, was es von außen verspricht.

Denn, so hart sind nun einmal die Kommunikations-Spielregeln, können bislang die Verkaufszahlen der von fast allen Experten gelobten neuen Insignia und Astra nicht überzeugen. Nach zehn Monaten hat der Insignia zwar den Ford Mondeo klar abgehängt, doch erreicht er nur einen Marktanteil von 6,9 Prozent und beim Astra sind es ebenfalls lediglich 8,8 Prozent. Da fällt es schwer, von einem Golf-Jäger (32,1%) zu sprechen.

Eine mehr als schwierige Aufgabe also für Imelda Labbé, die seit dem Frühsommer in Deutschland als Exekutiv-Direktorin die Bereiche Verkauf, Marketing und Aftersales verantwortet. Doch zumindest beim Astra zeigt sich die Managerin zuversichtlich. Muss bei den bisherigen Zulassungen doch berücksichtigt werden, dass der Sports Tourer, so heißen seit dem Insignia die ehemaligen Caravan/Kombi, erst ab 12. November bei den Opel-Händlern steht. Und das ist nicht eine x-beliebige Variante. Mit einem bisherigen Anteil von 53 Prozent aller Astra-Verkäufe lag er klar vor den Schrägheck-Modellen, und bei der neuen Generation erwartet Labbé sogar einen Anteil von rund 57 Prozent. In Zahlen ausgedrückt: In 2011 möchten die Rüsselsheimer von dem schnittig designten Lastesel 50.000 und mehr Einheiten absetzen.

Hauptzielgruppe in dem übrigens in den letzten Jahren trotz aller Van-Neuerscheinungen gewachsenem Segment sind die Flottenabnehmer mit über 50 Prozent. Die Gründe sind einleuchtend: Ist der Kompaktkombi unter der Woche doch ein wandlungs- und strapazierfähiges Arbeitstier, am Wochenende dann aber ein schickes, familientaugliches Reisemobil. Und da auch die Reparaturkosten, die Versicherungseinstufungen niedrig und die Restwerte aller Voraussicht nach hoch sein werden, dürften auch die Einkäufer wenig an einer Bestellung des Astra Sports Tourer als Dienstwagen auszusetzen haben. Setzt sich dann der Trend – vornehmlich bei Privatkunden – zur vermehrten Orderung aufpreispflichtiger Features wie Bi-Xenon AFL-Licht (bislang 36 %), Ergonomie-Frontsitze (31 %) und Navigationsgerät (25 %) fort, dürfte ein wichtige Etappe zur Erfüllung der Vorgaben von Nick Reilly geschafft sein.

P2News/auto-reporter

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