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Arzneimittelrabatte auch für Privatversicherte

Seit Beginn des Jahres 2011 profitieren auch die privaten Krankenversicherungen von erheblichen Preisvorteilen bei Medikamenten. Möglich wurde die Änderung durch das Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes (AMNOG). Das Versicherungsportal private-krankenversicherung.de berichtet darüber, welche Pläne die Privatversicherer verfolgen und ab wann mit einer Entlastung zu rechnen ist.

Die Kosten für Medikamente können schon bei relativ kleinen Beschwerden in ungeahnte Höhen steigen. In Zukunft sollen Medikamentenrabatte auch den privaten Krankenversicherungen zugutekommen. Es werden Einsparungen in Höhe von 300 Millionen Euro erwartet. Die Versicherer sind verpflichtet, diese Mittel zur Stabilisierung der Prämien zu verwenden, wovon langfristig die Versicherten profitieren sollen.

Bereits ab dem zweiten Quartal 2011 soll die Zentrale Stelle zur Abrechnung von Arzneimittelrabatten, kurz ZESAR, aktiv werden. Die Aufgabe der Gesellschaft, die vom Verband der privaten Krankenversicherung und Beihilfeträgern gegründet wurde, besteht in der zentralen Verwaltung der Zahlungsvorgänge. Dabei sollen die Rabatte direkt mit den Pharmaherstellern abgerechnet werden.

Privatversicherte zahlen zwar weiterhin den Medikamentenpreis in der Apotheke und erhalten die Kosten später von ihrer Versicherung zurück. Im Hintergrund kümmert sich die ZESAR jedoch um die Einforderung der Preisvorteile. Nachdem die Einnahmen direkt an die Versicherer und Beihilfestellen gelangt sind, profitieren letztendlich auch die Versicherungsnehmer.

P2News/unister

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