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Ärger über ausgefallene ICE-Züge

Man kann die Schönrederei der Deutschen Bahn nicht mehr hören. Jedes Mal, wenn dem Unternehmen, das sich gern als internationaler Logistikkonzern anpreist, vorgehalten wird, dass Züge ausfallen und wütende Fahrgäste stundenlang warten müssen, um sich dann in überfüllten Waggons auf die Füße treten zu lassen, tröstet ein Bahnsprecher, dass die meisten Züge fahren und das sogar pünktlich. Das mag ja stimmen, aber wer von München nach Berlin will und viel Geld für eine Fahrkarte bezahlt hat, dem ist nicht damit gedient, dass zwischen Bielefeld und Gütersloh die Züge fahren und nur fünf Minuten Verspätung haben. Seit Jahrzehnten muss man bei der Bahn eigentlich wissen, dass vor Weihnachten besonders viele Menschen unterwegs sein wollen und dass Weihnachten in den Winter fällt. Trotzdem schafft es das Transportunternehmen nicht, in der Zeit der größten Nachfrage die Menschen pünktlich und bequem an ihr Ziel zu bringen. Vor wenigen Tagen war die Bahn noch stolz darauf, dass ihre Hochgeschwindigkeitszüge winterfester sind als der unter dem Ärmelkanal verkehrende Eurostar, dessen Loks mit Pulverschnee und Kondenswasser nicht klar kamen und auf der Strecke stehen blieben. Jetzt muss sie kleinlaut einräumen, dass es zwischen Berlin und München kaum besser funktioniert als zwischen Paris und London. Dabei sollte eine mit Milliardenaufwand gebaute neue Strecke, sollten neue moderne Triebfahrzeuge eigentlich bei jedem Wetter tauglich sein. Den wartenden und frierenden Reisenden zwischen Berlin, Leipzig und München hat die Bahn jedenfalls den Auftakt zu den Weihnachtstagen gründlich verdorben.

P2News/Neue Westfälische

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