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Arbeit für Ältere

Der ehemalige SPD-Chef Franz Müntefering dürfte den jüngsten arbeitsmarktpolitischen Vorstoß der FDP wohlwollend begleiten. Müntefering konnte sich vor Jahren nicht gegen seinen Parteichef Kurt Beck durchsetzen, der die Reformen der „Agenda 2010“ aus parteipolitischem Kalkül zurückdrehte und in einer Allianz mit „Arbeiterführer“ Jürgen Rüttgers (CDU) die Anspruchsdauer für das Arbeitslosengeld I für Ältere wieder verlängerte. Das war damals in der Wirtschaftskrise schon falsch und sollte daher wenigstens heute im Aufschwung korrigiert werden. Das Arbeitslosengeld I ist eine Lohnersatzleistung, die von Arbeitnehmern und Arbeitgebern aufgebracht werden muss. Das System ist eine Risikoversicherung, kein Sparvertrag, der längeres Einzahlen mit höheren Zinsen (sprich Auszahlungen) belohnt. Wer arbeitslos wird, muss sich – egal ob alt oder jung – möglichst rasch einen neuen Job suchen. Das ist der richtige Grundgedanke. Bestimmte Gruppen dürfen nicht bevorzugt werden. Zumal die Jobchancen für Ältere in den letzten Jahren erheblich gestiegen sind. Die Arbeitgeber können es sich nicht leisten, auf die Alten zu verzichten. Und der Staat kann sich den Extra-Bonus für Ältere beim Arbeitslosengeld I nicht mehr leisten.

P2News/Rheinische Post

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