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Angst vor Überfremdung ist auch in Deutschland begründbar

Der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hans-Peter Uhl (CSU), hält angesichts des Schweizer Votums gegen den Bau von Minaretten Ängste vor kultureller Überfremdung auch in Deutschland für begründbar. „Solche Stimmungen muss man als Politiker sehr ernst nehmen“, sagte er dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. „Das zeigt, dass man in der Schweiz und möglicherweise auch bei uns gewisse Ängste hat gegenüber einer kulturellen Überfremdung. Vor allem in unseren Großstädten sind solche Ängste durchaus begründbar. Wenn Sie mit der U-Bahn fahren in Berlin, München Hamburg und Köln, dann fühlen Sie sich nicht gerade in Deutschland zu Hause.“ Auch die Bedenken gegen den Bau von Minaretten müsse „man schon verstehen. Wir sind christlich-abendländisch geprägt in Mitteleuropa. Und da ist das Minarett ein Fremdkörper. Deswegen müssen sich Muslime ernsthaft fragen lassen: Muss es ein Minarett sein, insbesondere in bestimmten Positionen, in bestimmter Höhe und möglicherweise noch mit einem gewissen Dominanzstreben?“ Eine „stadtgestalterische Rücksichtnahme auf die angestammte Bevölkerung – das ist das Gebot der Stunde“, betonte Uhl. Über den Bau von Minaretten könne aber jeweils auf lokaler Ebene und von Fall zu Fall entschieden werden. Eine bundeseinheitliche Regelung sei fehl am Platze.

P2News/Kölner Stadt-Anzeiger

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