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Am Fiskus vorbei vererbt

Werden Häuser an nahe Verwandte vererbt, gelten höhere Freibeträge

Entwarnung für die Erben von Eigenheimbesitzern: „Oma ihr klein Häuschen“ kann auch nach der von Bundestag und Bundesrat verabschiedeten Reform der Erbschaftsteuer in der Familie bleiben, ohne dass das Finanzamt abkassiert. „Zwar werden Immobilien ab dem 1. Januar 2009 bei der Erbschaftsteuer genauso bewertet wie Geldvermögen“, erläutert Schwäbisch Hall-Rechtsexperte Christoph Flechtner die neue Rechtslage, „aber durch die neuen Regelungen und insbesondere die deutlich erhöhten Freibeträge wird sichergestellt, dass kein enger Verwandter einen Kredit aufnehmen oder gar das geerbte Eigenheim verkaufen muss, um die Erbschaftsteuer bezahlen zu können.“

Die Freibeträge belaufen sich vom nächsten Jahr an auf 500.000 Euro für Ehegatten (bisher 307.000 Euro) und auf 400.000 Euro (bisher 205.000 Euro) für Kinder – die wenigsten Einfamilienhäuser haben einen deutlich darüber liegenden Verkehrswert. Und auch dann kann die Vererbung von Wohneigentum an Ehegatten oder Kinder gänzlich steuerfrei bleiben, verrät Flechtner: „Wohnt der hinterbliebene Ehepartner mindestens zehn Jahre lang selbst in der geerbten Immobilie, wird – unabhängig vom Verkehrswert des Hauses oder der Eigentumswohnung – grundsätzlich keine Erbschaftsteuer fällig. Vor Ablauf dieser Frist darf das Objekt aber weder verkauft noch vermietet oder verpachtet werden. Bei Kindern der Erblasser gilt diese Erbschaftsteuerbefreiung nur für den Fall, dass die Wohnfläche nicht größer als 200 Quadratmeter ist.“

News-Reporter

P2News

(Foto: Schwäbisch Hall/News-Reporter)
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