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Alzheimer lässt sich frühzeitig diagnostizieren

Vergesslichkeit, Orientierungslosigkeit, Sprachfindungsstörungen und schließlich völliger Verlust all dessen, was einen Menschen ausmacht: Viele Menschen haben große Angst, in ihren letzten Lebensjahren an der Alzheimerschen Erkrankung zu leiden. Doch nicht jede Gedächtnisstörung ist Anzeichen dieser furchtbaren Krankheit. Oft sind nur Stress, falsche Ernährung, Alkohol oder Gefäßerkrankungen die Ursache. In vielen Fällen erreichen die Patienten wieder die ursprüngliche geistige Leistungsfähigkeit, wenn die Ursachen beseitigt sind.

Mit einem neuen Verfahren lässt sich nun feststellen, ob ein Mensch an Alzheimer erkrankt ist oder ob er innerhalb einiger Jahre mit einer Erkrankung rechnen muss. Dabei wird das Gehirn des Patienten mit Hilfe der Kernspintomographie abgebildet, die ohne schädigende Strahlen auskommt. Die Mediziner interessieren sich vor allem für den Hippokampus, den Teil des Gehirns, der bei einer Alzheimer-Erkrankung zuerst geschädigt wird. Er überführt Gedächtnisinhalte aus dem Kurzzeit- in das Langzeitgedächtnis. Bei einer Schädigung leidet der Patient an starker Vergesslichkeit und ist räumlich und zeitlich nicht mehr voll orientiert.

Mit Hilfe der Kernspintomographie lassen sich Veränderungen im Hippokampus bereits erkennen, lange bevor Symptome wie Gedächtnisschwäche wahrnehmbar sind. Kann das Verfahren keine Schädigung des Hippokampus feststellen, liegt mit über 90iger Sicherheit keine Alzheimer-Erkrankung vor. Aber auch eine frühe Diagnose der Erkrankung ist für den Patienten von Vorteil: Denn Medikamente können den Verlauf der Krankheit deutlich länger verzögern, als wenn die Krankheit in einem späteren Stadium erkannt wird.

P2NEws/BBS medical services GmbH

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