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Alternative Antriebe: Für die Verbraucher bleiben noch zu viele Fragen offen

Alle reden vom Elektroauto, aber keiner weiß Bescheid. Dabei beschäftige die Verbraucher vor allem die Frage, welche Modelle in den nächsten Jahren auf den Markt kämen, so der ADAC.

Während der Elektrosportwagen Tesla Roadster und der Karabag 500 E bereits im Verkauf sind, sollen im Herbst dieses Jahres der i-MiEV von Mitsubishi und der Mercedes Vito den Weg auf die deutschen Straßen finden. Gefolgt vom Citroën C Zero und Peugeot iOn im Dezember. Im nächsten Jahr werden weitere Elektrofahrzeuge erwartet, u.a. Renaults Kangoo Z.E. und Fluence Z.E. Auch der Opel Ampera ist für Ende 2011 für den deutschen Markt avisiert. Ford Focus EV, Hyundai i10EV, Toyota FT EVII sowie die Limousine des amerikanischen Autobauers Tesla, das Model S, sollen ab 2012 erhältlich sein.

Von vielen Automobilherstellern gibt es derzeit noch keine genauen Angaben zum Markteintritt. Zu viele offene Fragen wie z.B. die Batterietechnik könnten dafür der Grund sein. Um die Verbraucher über die realistischen Möglichkeiten und Grenzen der Elektromobilität aufzuklären, sei Transparenz oberstes Gebot, so der ADAC, der die Elektroautos sorgfältig auf deren Alltagstauglichkeit, Sicherheit, Leistung und Wirtschaftlichkeit prüfen wird.

Nach Ansicht des Automobilklubs müssten die Hersteller, insbesondere auch die deutschen, ihre Kompetenz in Sachen Batterietechnik verstärken, um eine Serienherstellung alltagstauglicher Fahrzeuge zu vertretbaren Kosten möglich zu machen. Aus Sicht des Klubs macht Elektromobilität nur Sinn, wenn genug Elektrizität aus erneuerbaren Energiequellen zur Verfügung steht, einheitliche Konzepte zur Ladeinfrastruktur vorhanden sind und klare Abrechnungsmodelle und Stromrechnungen bei Ladevorgängen von E-Autos angeboten werden können.

Der ADAC eröffnete bislang über 30 e-mobil-Ladestationen, um die Elektromobilität voranzutreiben. Sowohl Mitglieder als auch Nichtmitglieder können dort bis Ende 2011 kostenfrei Strom tanken. Bis Jahresende sollen bundesweit 50 dieser Stationen errichtet werden.

P2News/auto-reporter

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