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Alte Scheiben kosten Wärme

Moderne Isolierfenster helfen, Energie zu sparen

Ein großer Teil des Wärmeverlusts eines Gebäudes erfolgt durch die Fenster – selbst dann, wenn Rahmen und Verglasung intakt sind. Rund 70 Prozent aller Fenster bestehen Expertenschätzungen zufolge aus veralteten Isolierverglasungen – also aus zwei einfachen Glasscheiben. Im Vergleich dazu dämmt heutiges Isolierglas mit seiner hauchdünnen Beschichtung auf einer der Scheiben und einer Füllung aus Edelgas im Zwischenraum bis zu dreimal besser. Wer sein unbeschichtetes Isolierglas gegen moderne Fenster ersetzt, kann je nach Größe bis zu 20 Prozent der Heizkosten sparen.

Vor Sanierungsbeginn sollte eine Aufarbeitung der alten Fenster geprüft werden. Denn gut erhaltene Rahmen benötigen oftmals nur neue Scheiben. Bei der Auswahl neuer Fenster sollte besonders genau auf einen möglichst niedrigen U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) geachtet werden. Fenster mit üblicher Isolierverglasung und einem U-Wert von 1,4 kosten etwa 300 bis 400 Euro je Quadratmeter. Mittlerweile sind jedoch auch Fenster mit verbesserter Isolierverglasung und einem U-Wert unter eins zu erhalten, die nur unwesentlich mehr kosten.

Wer seine veralteten Fenster austauschen möchte, kann zudem auf staatliche Zuschüsse hoffen. So werden beispielsweise im Rahmen des CO2-Gebäudesanierungsprogramms der KfW oder dem Programm „Wohnraum Modernisieren“ Fördermittel zu Verfügung gestellt. Zusätzlich gibt es Steuervorteile: Für den Austausch der Fenster durch einen Fachbetrieb kann der Auftraggeber 20 Prozent vom Arbeitslohn des Handwerkers, maximal 600 Euro jährlich, direkt von seiner Steuerschuld abziehen.

News-Reporter

P2News

(Foto: Schüco/Immowelt.de/News-Reporter)
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