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Airlines im Test: Wer nicht aufpasst, zahlt drauf

Nicht alle billigen Flugpreise entpuppen sich tatsächlich als Schnäppchen. Denn teilweise gut versteckte Gebühren für Gepäck, Kreditkartenzahlung oder Versicherungen sind ein lukratives Zusatzgeschäft für Ryanair, Germanwings & Co. Die zusätzlichen Kosten können am Ende sogar ein Vielfaches des eigentlichen Flugpreises betragen, zeigt ein Vergleich des Internet-Reiseportals smavel.com von neun Fluggesellschaften. Testsieger: Air Berlin und Condor. Sie überzeugten durch einen transparenten Buchungsvorgang und moderate Gebühren. Auf den hinteren Plätzen landeten die Billigflieger Easyjet und Ryanair.

Die Europäische Kommission hatte bereits verschiedene Airlines abgemahnt, anfallende Kosten transparenter darzustellen und vorab gewählte kostenpflichtige Versicherungen zu unterlassen. Auch darf der Kunde keinesfalls gezwungen sein, durch die Wahl des Zahlungsmittels draufzuzahlen. Kreditkartengebühren dürfen nur dann in letzter Sekunde angezeigt werden, wenn es weitere Zahlungsmöglichkeiten ohne Kostenaufschlag gibt.

Die meisten Websites erfüllen inzwischen zwar diese Forderungen – Schlupflöcher findet manch eine Fluggesellschaft jedoch noch immer, um dem Kunden Geld aus der Tasche zu ziehen. Besonders kreativ zeigt sich Billig-Pionier Ryanair: Dort fordert ein Drop-Down-Menü bei der Buchung auf: „Wählen Sie das Land Ihres Wohnsitzes“. Wer hier klickt und das Kleingedruckte nicht liest, zahlt zwölf Euro zusätzlich für eine Reise- und Krankenversicherung.

P2News/News-Reporter

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