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Abu Dhabi: Investitionen gehen weiter

Abu Dhabi geht es wirtschaftlich gut, besser gesagt: sehr gut. Im Vergleich zu Dubai hat die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate in der Vergangenheit clever gehaushaltet. Innovative Projekte, die auf die Zukunft des Landes ausgerichtet sind, wurden geplant und schon zum Teil verwirklicht. Das blinde Bauen ist dem reichen Abu Dhabi fremd. Mit Weitsicht geht der Herrscher des Landes vor, um sein Emirat sicher ausgerichtet zu wissen.

Während der jetzigen Krisenzeit investiert das vermögende Emirat jedoch nicht nur in gigantische Projekte, sondern hilft auch den weniger reichen Nachbaremiraten. Mit rund 10 Milliarden Dollar griff Abu Dhabi beispielsweise so vor kurzem seinem Nachbaremirat Dubai unter die verschuldeten Arme.

Um die Infrastruktur Schardschas nachhaltig zu verbessern, überweis Abu Dhabi zudem die gigantische Summe von 1 Milliarde Dollar an das Emirat Schardscha. Die Vereinigten Arabischen Emirate setzen sich aus insgesamt sieben Emiraten zusammen, eines davon ist Schardscha. Dieses Emirat galt bislang als eines der altmodischsten. Dubai und Abu Dhabi waren an Schardscha in Lichtgeschwindigkeit vorbeigezogen. Das soll sich nun durch die Geldspritze Dubais ändern: Das Emirat will seine Kapazitäten bis 2012 um rund 50% aufstocken und für den Tourismus flott machen. Tolle Hotels und luxuriöse Unterkünfte sollen entstehen. Derzeit finden sich 1,5 Millionen Urlauber in Schardscha ein, auch diese Zahl soll sich mehr als verdoppeln.

Der Aufschwung soll jedoch überlegt und stetig von Statten gehen. Als Negativbeispiel gilt hier Dubai, das von seinen immensen Schulden fast erdrückt wurde. Diese Schulden rührten von Dubais blindem Baufieber her, welches dem Emirat, gepaart durch die Weltwirtschaftskrise, einen Absturz bescherte.

Schardscha zielt bei seinem Tourismus vor allem auf Familien ab und auf Urlauber, die jenseits des schönen Meeres und des Strandurlaubes auch noch Kultur erleben möchten. Die wunderbare traditionelle Architektur des Emirates und die vielen Museen sollen hierfür ihr übriges tun. Schardscha legt großen Wert auf die Pflege des Alten. Zudem sind hier besonders die Souks sehenswert, sie versprühen den Charme längst vergangener Zeiten. Das Emirat ist zudem für seine wunderschön gestalteten Moscheen bekannt. Aufgrund ihrer Architektur stellen sie etwas besonders Sehenswertes dar.

Das Emirat, welches insgesamt rund 2.590 km² groß ist, setzt sich aus insgesamt fünf Bezirken zusammen, die unterschiedlich groß sind. Insgesamt bedeckt Schardscha gerade einmal 3,3% der Fläche der VAE und ist damit das drittgrößte der Emirate. Der Herrscher des Landes ist seit 1972 Sultan bin Muhammad Al-Qasimi. Momentan leben rund 699.000 Menschen in diesem Emirat.

Wegen seiner geringen Erdölreserven konzentriert sich Schardscha nun verstärkt auf den Tourismus. Hotels in unterschiedlichen Kategorien werden entstehen, Meeresbuchten wurden künstlich erschaffen und kilometerlange Strände angelegt. Hier kann man flanieren, baden, shoppen, trinken, essen und sich erholen.

Auf die Entwicklung des Emirates Schardscha darf man in kommender Zeit also mehr als gespannt sein.

Abu Dhabi investiert jedoch nicht nur in „Hilfsprojekte“ der Nachbaremirate. Auch für das eigene Land wird natürlich viel getan: Die gigantische Summe von 1.000 Milliarden Dollar sollen für Projekte und Entwicklungen locker gemacht werden. 100 Milliarden Dollar investierte Abu Dhabi beispielsweise in das größte Stadion des Landes mit rund 65.000 Sitzplätzen.

Eines der teuersten Projekte stellt hier das sog. „Gulf Earth Observation Centre“ dar. Das Gulf Earth Observation Centre wird bei seiner Fertigstellung das größte Raumfahrtzentrum des Nahen Ostens und Nordafrikas sein. Das Projekt stellt einen äußerst wichtigen Schritt für die Weltraumforschung und für Abu Dhabi als Standort dar. Hochqualifizierte Wissenschaftler eines Talentpools sollen die erhaltenen Daten von rund vier Satelliten voraussichtlich ab dem Jahr 2013 auswerten und analysieren.

P2News/City-Top´s Verlag GmbH

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