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Abschied nehmen vom geliebten Tier

Haustiere gehören zur Familie – wenn sie sterben, ist das ein schmerzhafter Verlust

Die meisten Haustiere haben eine Lebenserwartung, die weit unter der eines Menschen liegt. Während Katzen bis zu 20 Jahre alt werden können, sind es bei Hunden etwa zehn bis 17 Jahre, bei Wellensittichen und Kanarienvögeln bis zu zwölf, bei Kleintieren und Nagern noch weniger. So sehen sich Tierfreunde oft mehrmals im Leben mit dem Tod eines Lieblings konfrontiert. Tipps, wie man am besten damit umgeht, geben die Experten der Fachmarktkette Fressnapf.

So unangenehm die Vorstellung über den Tod von Hund, Katze & Co. ist, sollte sich jeder Halter möglichst vorher schon Gedanken darüber machen. Denn wenn es durch Krankheit, Unfall oder – das ist der häufigste Fall – Altersschwäche soweit kommen sollte, steht vielen Tierfreunden gar nicht der Sinn danach, z.B. Fragen der Bestattungsart zu klären. Dann wandert der Leichnam in den allermeisten Fällen zur Tierkörperbeseitigung, was mancher Besitzer später bereuen mag.

Früher war es gang und gäbe, Haustiere im Garten zu vergraben. Das ist heutzutage nur noch eingeschränkt beziehungsweise mit Genehmigung möglich – ausschlaggebend sind die Bestimmungen der Länder und Kommunen. Oft gibt es eine allgemeine Regel, nach der kleine Tiere wie Hunde, Katzen, Vögel, Meerschweinchen oder Mäuse auf dem eigenen Grundstück bestattet werden dürfen. In diesem Fall muss dann mindestens einen halben Meter tief gegraben werden, der Garten sollte nicht in einem Wasserschutzgebiet liegen, und das Tier darf nicht an einer Seuche gestorben sein. Wer keinen Garten besitzt oder zur Miete wohnt, dem bieten sich mittlerweile auch alternative Bestattungsformen: Es gibt deutschlandweit Tierfriedhöfe und auch Krematorien, in denen man das Tier einäschern lassen kann. Die Trauernden können dann eine Urne mit der Asche nach Hause nehmen und je nach Wunsch begraben. Adressen von deutschen Tierbestattern, Krematorien und Tierfriedhöfen in der Nähe sind beim Online-Auftritt des Bundesverbandes der Tierbestatter unter www.bvt-marburg.de zu finden. Übrigens gibt es auch eine Tiergedenkstätte im Internet, wo das virtuelle Grab (mit Bild und Grabspruch) besucht werden kann, wann immer man möchte.

News-Reporter

P2News

(Foto: Fressnapf/Ulrike Schanz/News-Reporter)
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