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Abgeltungsteuer läutet neuen Abschnitt ein

Wer vor dem Jahreswechsel eine Anlage tätigt und sie länger als ein Jahr behält, darf beim Verkauf oder bei Fälligkeit den anfallenden Kursgewinn komplett steuerfrei kassieren. Zum 1.1.2009 gelten neue Steuervorschriften. Bis auf wenige Ausnahmen fallen dann auf Kapitaleinkünfte wie zum Beispiel Zinsen, Dividenden und Kursgewinne pauschal 25 Prozent Abgeltungsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer an. „Besonders hinsichtlich der eminent wichtigen Altersvorsorge ist die Abgeltungsteuer ein herber Schlag. Da wird seit vielen Jahren den Bürgern suggeriert, wie wichtig der Aufbau einer privaten Zusatzrente ist, um ihnen dann die Erträge zu beschneiden. Deshalb sollten Sparer freie Anlagegelder unter den gegebenen Umständen besser noch dieses Jahr investieren“, so AWD-Finanzexperte Thorsten Sagmüllner. Die Abgeltungsteuer reduziert bei herkömmlichen, nicht staatlich geförderten Investmentfondssparplänen die Rendite. Das wird besonders deutlich anhand eines Beispiels des Bundesverbandes Investment und Asset Management. Der Vergleich stellt die bisherige Regelung mit steuerfreien Kursgewinnen und die neue Variante mit der Abgeltungsteuer gegenüber. Bei einem Fondssparplan über 30 Jahre mit einem monatlichen Beitrag von 100 Euro wird eine jährliche Rendite von 8,3 Prozent angenommen. Geht man danach von einer 20-jährigen Entnahmephase mit fünf Prozent jährlicher Rendite und Kapitalverzehr aus, erhält der Sparer aufgrund der Abgeltungsteuer eine Rente von 769 Euro, während er nach dem bisherigen gesetzlichen Regelungen 977 Euro erhalten hätte.

AWD Holding AG, P2news

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