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Aberkennung des Quadriga-Preises

In Dresden ging es vor zwei Jahren auch nicht ohne kritische bis höhnische Stimmen ab, aber am Ende bekam Wladimir Putin den sächsischen Verdienstorden – den „Heiligen Georg zu Pferde“. Auf vier weitere Rösser und eine Wagenlenkerin wird der russische Ministerpräsident nun verzichten müssen. Den Quadriga-Preis bekommt er nicht. Natürlich ist das äußerst peinlich, erst „Hü!“ zu sagen und dann „Hott!“. Aber noch peinlicher wäre es gewesen, wenn Putin die güldene Kleinplastik in Berlin am 3. Oktober hätte entgegen nehmen können. Wer jetzt von Eklat und Affront spricht, der sollte bedenken, welchen Affront es für einen Václav Havel, ja auch für einen Michail Gorbatschow bedeutet hätte, mit Putin in eine Reihe gestellt zu werden.

P2News/Berliner Zeitung

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