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95 Prozent der Deutschen zufrieden mit Leistungen ihrer Handwerker

Das deutsche Handwerk genießt weiterhin einen ausgezeichneten Ruf. Demnach sind 95% der Deutschen mit der Qualität der erbrachten Leistungen zufrieden, 92% loben die pünktliche Erledigung der Arbeit, 82% halten die anschließende Rechnung für angemessen. Dies ermittelte das Meinungsforschungsinstitut Emnid im Auftrag des Magazins Reader’s Digest. In ihrer Februar-Ausgabe berichtet die Zeitschrift über die Einzelheiten und gibt zugleich wertvolle Tipps, wie man sich vor schwarzen Schafen der Branche schützen kann.

Grundsätzlich gilt: Bundesweit hat das Handwerk weiter einen sehr guten Ruf. Allerdings gibt es regionale Unterschiede, wenn es um die korrekte und verlässliche Erledigung der Arbeiten geht. So gaben 41% der Sachsen und Thüringer an, es sei nicht immer ganz einfach, einen Handwerker zu finden, der die Arbeit zum gewünschten Zeitpunkt verrichtet. In Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt wiederum zeigten sich fast 70% der Befragten unzufrieden mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis. Hingegen ergab die Umfrage in Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen eine 100-prozentige Zufriedenheit der Kunden mit den Leistungen der Handwerker.

Dennoch warnen Verbraucherzentralen davor, dass es zunehmend Handwerker gibt, die Hausbesitzern unnötige Reparaturen oder falsche Anschaffungen aufdrängen und damit auf raffinierte Weise viel Geld verdienen. In der Februar-Ausgabe zeigt Reader’s Digest anhand von mehreren Fällen, wie man sich vor dreisten Methoden schützt.

Eine beliebte Methode der falschen Handwerker ist dabei das Vortäuschen eines Dachschadens, der zu Wasserschäden im Haus führe, dessen Beseitigung aber schnell mehrere tausend Euro kosten wird. Experten raten in diesem Fall, erst einmal alle Anschlüsse und Leitungen zu prüfen und mit einem anderen Fachmann zu klären, ob die Wärmedämmung unter dem Dach noch intakt ist. Auf keinen Fall sollte man auf den Vorwand hereinfallen, das Dach müsse aus Altersgründen erneuert werden. “Es gibt Ziegeldächer, die sind über 200 Jahre alt und noch völlig intakt”, erklärt Norbert Hain, Geschäftsführer des Landesinnungsverbandes des Dachdeckerhandwerks in Hessen.

Ein beliebter Trick, um Kunden abzuzocken, ist auch die Behauptung, die feuchten Wände im Keller könnten nur mit einem aufwändigen elektrophysikalischen Verfahren wieder trockengelegt werden. Auch hier raten die wahren Fachleute zur Vorsicht: Bevor in ein solches Verfahren viel Geld investiert werde, sollte man prüfen, ob Rohre, Rinnen oder Leitungen womöglich verstopft sind und schon eine Reinigung reicht, um den Keller wieder trocken zu bekommen.

Vorsicht ist auch beim Thema Schimmel geboten. Bevor eine teure Sanierung der Wohnung in Angriff genommen wird, ist es ratsam, das Ausmaß des Schadens zu prüfen. Kleinere vom Pilz befallene Flächen kann man nämlich mit einem Tuch abwischen, das mit hochprozentigem Alkohol oder einem Spiritusgemisch getränkt ist. Oftmals ist falsches Heizen oder Lüften die Ursache des Problems. Die beste Strategie zur Vermeidung ist es daher, die Räume mehrfach am Tag jeweils fünf bis zehn Minuten bei weit geöffneten Fenstern zu lüften.

Quelle: Reader’s Digest Deutschland

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