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2010 – damit es mit den guten Vorsätzen diesmal klappt

Kaum sind die Weihnachtsfeiertage und die damit verbundenen Festessen verdaut, werden beim Blick auf die Waage die ersten guten Vorsätze für das neue Jahr gefasst. Auch wenn einige sich nur vornehmen, eine neue Waage anzuschaffen, steht bei den meisten Menschen in Deutschland das Ziel, im nächsten Jahr gesünder zu leben, ganz oben auf der Liste. Und das heißt weniger oder wenigstens gesünder essen, mehr Sport treiben, weniger Stress. Doch wie auch in den Jahren zuvor, liegt der innere Schweinehund bereits hinter dem Jahreswechsel auf der Lauer. Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) wird mangelndes Durchhaltevermögen neben einem knappen Zeitbudget am häufigsten genannt, wenn man Menschen fragt, was sie von einem gesunden Lebensstil abhält. Drei von zehn Befragten machten die fehlende Motivation für ihren Bewegungsmangel verantwortlich, mehr als jedem Siebten fehlt der nötige Biss für eine gesunde Ernährung. Deshalb hat die TK zehn Tipps wie es in 2010 mit den guten Vorsätzen klappt.

Beate Helbig, Sportwissenschaftlerin bei der TK, rät zuallererst, sich erreichbare Ziele zu stecken und nicht alles auf einmal in Angriff zu nehmen: „Ein Kaltstart ist selten von Erfolg gekrönt. Wer gleichzeitig abnehmen, mit dem Rauchen aufhören und dem Sport anfangen will, wird schnell an den eigenen Ansprüchen scheitern.“ Zum Zweiten rät sie, sich Unterstützung zu suchen. „Zusammen mit anderen macht es mehr Spaß und durch den Gruppendruck fällt auch das Durchhalten leichter“, erklärt Beate Helbig. Ihr dritter Tipp sind deshalb die Gesundheitskurse der Krankenkassen: „Die Kurse bieten die Möglichkeit, spezielle Bewegungsangebote mit professioneller Anleitung auszuprobieren. So findet man heraus, was einem liegt.“ So bietet die TK in Kooperation mit Fitness-Studios und Gesundheitszentren zum Beispiel die Programme „Rücken plus“ oder Fitness special“ an. Es bietet zudem die Möglichkeit, das Studio auszuprobieren, ohne gleich Mitglied werden zu müssen.

Wer lieber allein trainiert, dem empfiehlt die Präventionsexpertin den Gesundheits-Coach. Im Internet, zum Beispiel unter www.tk-online.de kann man sich zu Themen wie Gewichtsreduktion, Fitness oder Raucherentwöhnung coachen lassen. Der virtuelle Coach erstellt einen individuellen Trainingsplan – und er meldet sich sogar per E-Mail, wenn man es mal schleifen lässt. „Motivation ist das wichtigste Stichwort, wenn man seinen Lebensstil dauerhaft ändern möchte“, so die Bewegungsexpertin. Aber auch die Motivation selbst kann man trainieren. Deshalb bietet die TK ab März 2010 erstmals ein Trainingsprogramm aus Online-Coaching, einer DVD, einer Trainingsanleitung sowie einer Broschüre zur Motivation an. Damit lernen die Teilnehmer, welche Ziele realistisch sind, wie man sie erreicht, und wie man langfristig durchhält.

Und auf das Durchhalten zielen auch die nächsten fünf Tipps von Beate Helbig ab:

– Starthilfe geben: Legen Sie die Jogging-Kleidung direkt neben
das Bett oder in den Rucksack für die Arbeit, sorgen sie für
gesunde Lebensmittel im Kühlschrank – dann ist der Anfang schon
gemacht.
– Erfolge genießen: Wenn man ein Zwischenziel erreicht hat, sollte
man sich eine Belohnung gönnen, z.B. eine neue CD, einen
Thea-terbesuch oder passt vielleicht schon ein kleineres
Kleidungsstück?
– den eigenen Tagesrhythmus finden. Nachteulen wird es
schwerfallen morgens joggen zu gehen, die frühen Vögel laufen
dagegen am liebsten schon vor dem Frühstück los.
– Jokertage zulassen: Ab und zu muss man auch mal aussetzen dürfen
– nicht beim ersten Rückschlag einknicken: Auch wenn sich der
Zeiger auf der Waage seit Ewigkeiten nicht zu bewegen scheint
und der Rundenrekord beim Joggen in weiter Ferne ist – „Jetzt
ist es eigentlich auch schon egal“ ist auch keine Alternative.
Dranbleiben!

P2News/TK

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Ein Kommentar

  1. Hallo,
    die Tipps funktionieren und helfen auch in der ersten Anfangszeit sich zu motivieren.

    Wer aber nur mehr Sport machen möchte, weil er glaubt, dass er sollte, wird über kurz oder lang aufgeben. Denn rationale Argumente wie Gesundheit oder der Wunsch abzunehmen führen selten dazu, sich als Sportmuffel dauerhaft zu Sport motivieren zu können.

    Um seine Neujahrsvorsätzen einzuhalten, sollte man aus dem „Sollen“ ein „Wollen“ machen. Was es dazu braucht ist Spaß an der Sache. Denn wenn man Freude an etwas hat, hat der innere Schweinehund keine Chance.

    Spaß am Sport kann man lernen. Wer sich am Anfang nicht überlastet und bewusst auf seine Gefühle achtet wird mit der Zeit spüren, wie gut im Sport tut. Das wird die innere Einstellung nach und nach verändern und schließlich wird man gerne Sport machen. Und so wird durch gute Gefühle aus einem Neujahrsvorsatz eine dauerhafte Verhaltensänderung.

    Ein Motivationscoach, wie ihn die TK anbietet, ist daher eine gute Sache, wenn er auch auf die Gefühlsebene eingeht. Ein kostenloses eBook praktischen Tipps und einer Anleitung, wie man Spaß am Sport lernen kann, kann man sich auch auf http://www.sportmuffel.de herunterladen (auch für Nicht-TK-Mitglieder :-))

    Ich wünsche allen viel Motivation für 2010.
    VG

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