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2009 In guten wie in schlechten Zeiten

Wissenschaftler des Instituts für Führung- und
Personalmanagement der Universität St. Gallen zeigen, dass Deutschlands
beste Arbeitgeber im Mittelstand, die „Top Job“-Unternehmen, auch in
Krisenzeiten an einer hochwertigen Personalarbeit festhalten. Sie können an
die Ergebnisse der Vorjahrespreisträger anknüpfen, schneiden in einigen
Bereichen sogar besser ab. Und sie sind damit wirtschaftlich erfolgreicher
als der durchschnittliche deutsche Mittelstand.

Ein Vergleich mit den Ergebnissen aus dem Vorjahr zeigt, dass die besten
Arbeitgeber im Mittelstand das Niveau ihrer Personalarbeit auch in
wirtschaftlich schwierigen Zeiten halten. Deutlich wird das in ihrer
Führungsarbeit ebenso wie in der Motivation und Dynamik im Unternehmen, in
ihrer Kommunikationskultur und den Entwicklungsmöglichkeiten der
Beschäftigten. Wenn es um Familienfreundlichkeit geht, schneiden die
diesjährigen Top-Arbeitgeber sogar besser ab als ihre Vorgänger. Auch
ermuntern sie ihre Mitarbeiter noch mehr zu unternehmerischem Denken und
Handeln als die Top-Arbeitgeber vor der Krise.

Damit sind sie auch in unruhigen Zeiten wirtschaftlich erfolgreicher als der
durchschnittliche deutsche Mittelstand. Das belegt ein Vergleich der
Forscher mit Werten durchschnittlicher Mittelständler: Die St.-Galler-Skala
bescheinigt den „Top Job“-Unternehmen eine um sieben Prozentpunkte höhere
Unternehmensleistung und einen um sechs Prozentpunkte höheren Gewinnzuwachs.
Auch in puncto Mitarbeiterbindung liegen die Top-Unternehmen sieben
Prozentpunkte vor der Vergleichsgruppe.

Weitere Ergebnisse aus St. Gallen belegen, dass die ausgezeichneten „Top
Job“-Unternehmen 2010 in der Intensität, Systematik und Zielgerichtetheit
ihrer Personalarbeit klar vor dem durchschnittlichen Mittelstand liegen:
Während dieser beispielsweise mit nur 43 Prozent der Mitarbeiter regelmäßige
Zielvereinbarungsgespräche führt, kommen diese 72 Prozent der Mitarbeiter
von „Top Job“-Unternehmen zugute. Informationen über die strategische
Planung des Unternehmens erhalten 70 Prozent der Mitarbeiter bei
Top-Unternehmen und nur 52 Prozent derjenigen bei durchschnittlichen Firmen.
Weiterbildungen erhalten 64 Prozent der „Top Job“-Mitarbeiter, bei allen
anderen Firmen trifft das nur für 42 Prozent von ihnen zu. „Die diesjährige
,Top Job‘-Untersuchung zeigt, dass auch in Krisenzeiten hochwertige
Personalarbeit möglich und nötig ist. Denn wer jetzt in die Personalarbeit
investiert, hat nach der Krise die Nase vorn. Sei es bei der Suche nach
neuen Fach- und Führungskräften, der Bindung qualifizierter Mitarbeiter oder
dem Vorantreiben von Innovationen“, erklärt Silke Masurat, Geschäftsführerin
der compamedia GmbH.

P2News/compamedia GmbH

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