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	<title>Wissen &#187; Kultur</title>
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	<description>Informationen &#38; Wissen</description>
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		<title>Brahms in die Post geschaut</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 07:55:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>P2News Redaktion &#124; LM</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://p2news.com/wissen/brahms-in-die-post-geschaut" title="Brahms in die Post geschaut"><img src="http://p2news.com/wissen/files/2010/03/Johannes-Brahms.jpg" alt="Brahms in die Post geschaut" class="small " height="100" /></a>Das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck übergibt sein bisher größtes Forschungsprojekt der Öffentlichkeit: 10.800 Briefe von und an den großen Komponisten Johannes Brahms können ab heute über brahms-institut.de  online recherchiert werden. Die Korrespondenz wurde von einem Forscherteam über drei Jahre weltweit ermittelt und im &#8220;Brahms-Briefwechsel-Verzeichnis&#8221; (BBV) erfasst. Das BBV ist ein Projekt der Deutschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1959" class="wp-caption alignleft" style="width: 128px"><img class="size-thumbnail wp-image-1959" title="Johannes Brahms" src="http://p2news.com/wissen/files/2010/03/Johannes-Brahms-118x100.jpg" alt="" width="118" height="100" /><p class="wp-caption-text">Johannes Brahms</p></div>
<p>Das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck übergibt sein bisher größtes Forschungsprojekt der Öffentlichkeit: 10.800 Briefe von und an den großen Komponisten Johannes Brahms können ab heute über brahms-institut.de  online recherchiert werden. Die Korrespondenz wurde von einem Forscherteam über drei Jahre weltweit ermittelt und im &#8220;Brahms-Briefwechsel-Verzeichnis&#8221; (BBV) erfasst. Das BBV ist ein Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), die Anschubfinanzierung übernahm die Possehl-Stiftung Lübeck.</p>
<p>Dazu Prof. Dr. Wolfgang Sandberger, Projektleiter und Leiter des Brahms-Instituts: &#8220;Erstmals sind alle Briefe von und an Brahms in einem chronologisch-systematischen Verzeichnis gelistet, was die Forschung sehr erleichtert. Ich sehe darin zugleich eine hervorragende Grundlage für die dringend notwendige neue Edition des gesamten Brahms-Briefwechsels.&#8221;</p>
<p>Das Projektteam verzeichnete jeden Brief mit einem Datensatz, der neben dem Verfasser den Empfänger, das Datum, den Briefbeginn und den Fundort enthält. Von den 10.800 verzeichneten Briefen stammen 6.840 von Brahms und 3.960 von seinen Briefpartnern. Immerhin sind davon 3.476 Schreiben noch unveröffentlicht.</p>
<p>Wolfgang Sandberger über die Forschungsergebnisse: &#8220;Das Brahms-Briefwechsel-Verzeichnis stellt Klischees der Brahms-Forschung in Frage. Schon Robert Schumann nannte den jungen Brahms einen &#8216;Schreibefaulpelz&#8217;, was nunmehr kaum haltbar ist.&#8221; Der Brief war für Brahms die zentrale Kommunikationsform: Meistens reagierte er zeitnah in der Korrespondenz mit über 1.000 Briefpartnern, darunter unter anderen Clara Schumann.</p>
<p>Wolfgang Sandberger: &#8220;Das BBV ist ein &#8216;work in progress&#8217;, neu ermittelte Briefe werden ständig in die Datenbank eingepflegt.&#8221; Viele der bis dato unbekannten Briefe erreichten das Brahms-Institut nach Medienaufrufen aus Privatbesitz. So schenkte der Urenkel des berühmten Dirigenten und Brahms-Zeitgenossen Hans Richter dem Institut 15 bislang unbekannte Originalbriefe aus Brahms&#8217; Feder. Im Rahmen einer Veranstaltung in Lübeck wird das Projekt am 17. März der Öffentlichkeit präsentiert.</p>
<p>P2News/Musikhochschule Lübeck</p>
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		<title>Die beliebtesten Sehenswürdigkeiten</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 15:05:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>P2News Redaktion &#124; LM</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://p2news.com/wissen/die-beliebtesten-sehenswurdigkeiten" title="Die beliebtesten Sehenswürdigkeiten"><img src="http://p2news.com/wissen/files/2010/03/Paris-Eifelturm.jpg" alt="Die beliebtesten Sehenswürdigkeiten" class="small " height="100" /></a>Die Welt ist voll von sehenswerten Gebäuden und Attraktionen. Welche aber sind so spannend, dass man sie einmal im Leben gesehen haben muss? Das fragte lastminute.de, in einer Umfrage über 1000 Teilnehmer. Die Liste der &#8216;Must-Sees&#8217; führt der Eiffelturm in Paris an (mit 7 Prozent). Es folgt der Petersdom in Rom (3 Prozent), der Louvre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1895" class="wp-caption alignleft" style="width: 143px"><img class="size-thumbnail wp-image-1895" title="Paris, Eifelturm" src="http://p2news.com/wissen/files/2010/03/Paris-Eifelturm-133x100.jpg" alt="" width="133" height="100" /><p class="wp-caption-text">Paris, Eifelturm</p></div>
<p>Die Welt ist voll von sehenswerten Gebäuden und Attraktionen. Welche aber sind so spannend, dass man sie einmal im Leben gesehen haben muss? Das fragte lastminute.de, in einer Umfrage über 1000 Teilnehmer. Die Liste der &#8216;Must-Sees&#8217; führt der Eiffelturm in Paris an (mit 7 Prozent). Es folgt der Petersdom in Rom (3 Prozent), der Louvre in Paris, die Freiheitsstatue in New York und die Bauten von Gaudí in Barcelona (mit jeweils um die 2 Prozent).</p>
<p>Die Stimmen für alle Sehenswürdigkeiten in einem Reiseziel zusammengezählt ergeben ein ähnliches Bild &#8211; demnach sind die spannendsten Destinationen:</p>
<p>1. Das kunstvolle Paris mit Eiffelturm, Louvre, Musée d&#8217;Orsay und<br />
Versailles (8 Prozent)</p>
<p>2. Die ewige Stadt Rom mit antiken Bauwerken wie Kolosseum und<br />
Pantheon sowie dem Petersdom (7 Prozent)</p>
<p>3. Das altertümliche Ägypten mit den Pyramiden, dem Tal der Könige<br />
und Luxors Tempel (5 Prozent)</p>
<p>4. Das in die Höhe strebende New York mit Freiheitsstatue, Empire<br />
State Building, Times Square und der Skyline (4 Prozent)</p>
<p>5. Das mediterrane Barcelona mit Gaudís Werken, den Museen und<br />
Markthallen (3 Prozent)</p>
<p>Dass die Geschmäcker sehr unterschiedlich sind, zeigt die lastminute.de-Umfrage ebenfalls, denn auf manche &#8216;Must-Sees&#8217; kann der ein oder andere offenbar verzichten: Dazu gehört der Schiefe Turm von Pisa (5 Prozent), der Eiffelturm in Paris (3 Prozent), die Pyramiden von Gizeh, die Reeperbahn in Hamburg und der Kölner Dom (mit jeweils um die 2 Prozent).</p>
<p>P2News/lastminute.de</p>
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		<title>Ein Fest für den Film, ein Fest für die Stadt</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 19:14:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>P2News Redaktion &#124; LM</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://p2news.com/wissen/ein-fest-fur-den-film-ein-fest-fur-die-stadt" title="Ein Fest für den Film, ein Fest für die Stadt"><img src="http://p2news.com/mediendienst/main.php/d/Berlinale.jpg?g2_itemId=157919&amp;g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Ein Fest für den Film, ein Fest für die Stadt" class="small " height="100" /></a>Die Berlinale 2020 wird, anlässlich ihres 70. Geburtstages, erstmals Potsdamer Kinos miteinbeziehen. Die Open-Air-Vorführungen finden dann im stillgelegten Flughafen Tegel statt. Und der European Filmmarket, der längst aus allen Nähten platzt, zieht ins ICC-Messegelände. Das ist natürlich alles Unsinn &#8211; noch. Denn heute wird erst einmal die Eröffnung der 60. Berlinale gefeiert. An einem runden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="highslide" href="http://p2news.com/wissen/wpg2/v/Einwegordner/Messe/Berlinale.jpg.html?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img class="alignleft" title="Berlinale" src="http://p2news.com/mediendienst/main.php/d/Berlinale.jpg?g2_itemId=157919&amp;g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Berlinale" width="250" height="210" /></a>Die Berlinale 2020 wird, anlässlich ihres 70. Geburtstages, erstmals Potsdamer Kinos miteinbeziehen. Die Open-Air-Vorführungen finden dann im stillgelegten Flughafen Tegel statt. Und der European Filmmarket, der längst aus allen Nähten platzt, zieht ins ICC-Messegelände. Das ist natürlich alles Unsinn &#8211; noch. Denn heute wird erst einmal die Eröffnung der 60. Berlinale gefeiert. An einem runden Geburtstag darf man stolz zurückblicken. Dass die Festspiele aber vor allem in die andere Richtung &#8211; nach vorne &#8211; schauen, ist unbestreitbar, auch im Jubeljahr. Als das Festival vor elf Jahren an den Potsdamer Platz zog, war immer wieder die Kritik zu hören, dass es dort auf einer Insel, unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinde. Davon kann längst keine Rede mehr sein. Das liegt nicht nur daran, dass sich der Potsdamer Platz als neue Mitte Berlins etabliert hat, auch bei Touristen. Das liegt vor allem daran, dass sich die Berlinale, seit Dieter Kosslick sie leitet, Schritt für Schritt weiter ausdehnt. Das ist erst einmal geografisch zu verstehen. Schon im vergangenen Jahr war von der Krake Berlinale die Rede, die immer mehr Kinos eingemeindet, im vergangenen Jahr sogar den Friedrichstadtpalast. In diesem Jahr kommen noch einmal zehn Kiezkinos hinzu &#8211; und mit dem Brandenburger Tor auch ein echtes Wahrzeichen der Stadt als Open-Air-Standort. Die Ausdehnung ist aber auch ideell zu verstehen. Von Anfang an hat Kosslick das Festival ausgebaut, hat mit dem Talent Campus und der Perspektive Deutsches Kino dem Filmnachwuchs Foren geboten und führt mit dem World Cinema Fund auch seinen früheren Beruf als Filmförderer mit anderen Mitteln fort. Die Sektion Kulinarisches Kino darf schon fast als Appendix der Grünen Woche gelten. Und mit dem Forum Expanded integriert man erfolgreich auch die Kunstszene: Nicht nur Museen wie den Hamburger Bahnhof oder die Temporäre Kunsthalle &#8211; auch jede Galerie, die auf sich hält, versucht mitzumachen. In diesem Jahr wird sogar ein Architekt wie Norman Foster über die Zukunft des Kinos diskutieren. Nach und nach werden somit immer mehr Kulturbereiche vom Kinofieber angesteckt. Die Berlinale ist damit längst mehr als ein herkömmliches Filmfestival. Sie wächst sich zunehmend zu einem vieles umfassenden Stadtfestival aus. Gut möglich, dass nicht einmal Kosslick selbst geahnt hat, wohin seine kühne Strategie sich entwickeln würde. Tatsache aber ist, dass er &#8211; in Zeiten von Digitalisierung, Videopiraterie und YouTube &#8211; einen Festivaltypus fürs neue Jahrtausend konzipiert hat. Cannes mag nach wie vor die besseren Filme, Venedig mehr Sonne und Stars haben &#8211; dennoch sind sie elitäre Einrichtungen für Fachbesucher. Die Berlinale war immer schon ein Publikumsfestival und wandelt sich nun, wie es scheint, zu einem Metropolen-Event, wie es kaum ein vergleichbares gibt. Das ist wohl das Schönste, wozu man dem alten Festival zum 60. gratulieren kann.</p>
<p>P2News/Berliner Morgenpost</p>
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		<title>Migrationsausstellung feiert fünfjähriges Jubiläum</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 13:28:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>P2News Redaktion &#124; LM</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://p2news.com/wissen/migrationsausstellung-feiert-funfjahriges-jubilaum" title="Migrationsausstellung feiert fünfjähriges Jubiläum"><img src="http://p2news.com/mediendienst/main.php/d/Vibonati_+Italien_Migrationsausstellung.jpg?g2_itemId=157844&amp;g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Migrationsausstellung feiert fünfjähriges Jubiläum" class="small " height="100" /></a>Manfred Rommel gab den Startschuss: Am 10. Februar 2005 eröffnete der Stuttgarter Altoberbürgermeister zum ersten Mal die Ausstellung &#8220;Zwischen Kommen und Gehen&#8230; und doch Bleiben &#8211; &#8216;Gastarbeiter&#8217; in Deutschland 1955-1973&#8243;. Seitdem ist aus einer vermeintlich einmaligen Sache ein Dauerbrenner geworden: Mit 40 Ausstellungsorten machte die Wanderschau des Südwestrundfunks auch über das SWR-Sendegebiet hinaus von sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="highslide" href="http://p2news.com/wissen/wpg2/v/history/deutschland/Vibonati_+Italien_Migrationsausstellung.jpg.html?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img class="alignleft" title="Vibonati, Italien,Migrationsausstellung " src="http://p2news.com/mediendienst/main.php/d/Vibonati_+Italien_Migrationsausstellung.jpg?g2_itemId=157844&amp;g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Vibonati, Italien,Migrationsausstellung" width="250" height="151" /></a>Manfred Rommel gab den Startschuss: Am 10. Februar 2005 eröffnete der Stuttgarter Altoberbürgermeister zum ersten Mal die Ausstellung &#8220;Zwischen Kommen und Gehen&#8230; und doch Bleiben &#8211; &#8216;Gastarbeiter&#8217; in Deutschland 1955-1973&#8243;. Seitdem ist aus einer vermeintlich einmaligen Sache ein Dauerbrenner geworden: Mit 40 Ausstellungsorten machte die Wanderschau des Südwestrundfunks auch über das SWR-Sendegebiet hinaus von sich reden und ist mittlerweile die erfolgreichste Ausstellung ihrer Art in Deutschland.</p>
<p>Insgesamt konnte der SWR in den vergangenen fünf Jahren mehr als 500.000 Menschen diesen Teil der Migrationsgeschichte an den unterschiedlichsten Örtlichkeiten vermitteln, etwa im Beisein von Angela Merkel im Bundeskanzleramt in Berlin, im Landtag von Baden-Württemberg, in der Staatskanzlei in Mainz, aber auch in Rathäusern, Schulen, Bahnhöfen, am Stuttgarter Flughafen und sogar in einer Kirche in Koblenz. Inzwischen hat die Ausstellung auch im Internet halt gemacht. Dort ist sie seit Dezember 2009 im virtuellen Migrationsmuseum von Rheinland Pfalz &#8220;Lebenswege&#8221; unter http://www.lebenswege.rlp.de präsent.</p>
<p>Die Idee zur Ausstellung hatte Prof. Dr. Karl-Heinz Meier-Braun, Leiter der Redaktion SWR International: Anlässlich des 50. Jahrestages des ersten Anwerbeabkommens von Arbeitskräften zwischen Deutschland und Italien 1955 sollten die historischen Leistungen und Erfahrungen von ehemaligen &#8220;Gastarbeitern&#8221; und ihren Familien in den Mittelpunkt einer Ausstellung rücken. Aus diesem Einfall heraus entstanden 16 Ausstellungsbanner, die auf emotionale und eindrückliche Weise die Zuwanderung von Migranten der ersten Stunde schildern. Sie alle kamen zwischen 1955 und 1973 im Zuge so genannter Anwerbeverträge nach Deutschland. In ein bis zwei Jahren wollten sie genug Geld gespart haben, um ihre Träume und Wünsche zu erfüllen. Nicht selten wurden daraus 20, 30 oder 40 Jahre. Es begann ein Integrationsprozess, der sich über Generationen hinzog und bis heute nicht abgeschlossen ist.</p>
<p>Ein Gefühl für die damalige Zeit vermitteln die zahlreichen ausgestellten persönlichen Objekte und Gegenstände von Menschen, die vor einem halben Jahrhundert mit nur einem Koffer aus Italien, Griechenland oder Kroatien nach Deutschland kamen: Die wenigen mitgebrachten Habseligkeiten aus der Heimat wie das blaue Hochzeitskleid, die Arbeitserlaubnis, die erste Lohntüte oder die Anweisung des Landesarbeitsamts Baden-Württemberg, wie man Spaghetti für Italiener kocht.</p>
<p>Zahlreiche Veranstaltungen, Diskussionen und Gespräche begleiteten die Wanderausstellung seit 2005. Besonders ältere Migranten reagierten sehr emotional, weil sie hier zum ersten Mal eine Würdigung ihrer Leistungen erfuhren. Die Ausstellung dient damit der historischen und kulturellen Selbstbestimmung von Migranten, und ihren Kindern und Enkeln zur Identitätsfindung. Zugleich vermittelt sie aber auch Deutschen einen wichtigen Erfahrungswert: Migranten sind aus der deutschen Geschichte nicht wegzudenken. Sie haben zum Wohlstand Deutschlands, zum Wirtschaftswunder der Nachkriegszeit beigetragen und die Sozialsysteme mit aufgebaut. Sie gehören zur historischen Identität dieses Landes, weit mehr als es in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. In diesem Sinne leistet der SWR mit der Ausstellung seit fünf Jahren einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur in Deutschland und zum Abbau von kulturellen Missverständnissen und Vorurteilen.</p>
<p>Aktuell ist die Ausstellung vom 9. bis 28. Februar im Rathaus in Süßen zu sehen.</p>
<p>P2News/SWR &#8211; Südwestrundfunk</p>
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		<title>Kultur soweit das Auge reicht</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 18:02:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>P2News Redaktion &#124; LM</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://p2news.com/wissen/kultur-soweit-das-auge-reicht" title="Kultur soweit das Auge reicht"><img src="http://p2news.com/mediendienst/main.php/d/Zeche+Zollverein+in+Essen.jpg?g2_itemId=156701&amp;g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Kultur soweit das Auge reicht" class="small " height="100" /></a>Neben Pécs und Istanbul ist das Ruhrgebiet die diesjährige Kulturhauptstadt Europas. Ein Jahr lang feiert sich die ehemalige Kohle- und Industrieregion selbst. Das Onlinereisebüro ab-in-den-urlaub.de hat die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zwischen Hamm und Duisburg zusammengetragen, die auf keiner Erkundungstour fehlen dürfen.
Wenn der Großraum Ruhr, mit seinen vielen charakteristischen Städten, als Kulturhauptstadt Europas gilt, dann ist Essen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="highslide" href="http://p2news.com/wissen/wpg2/v/kunst_und_kultur/vermischtes_und_effektbilder_kunst_und_kultur/Zeche+Zollverein+in+Essen.jpg.html?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img class="alignleft" title="Zeche Zollverein in Essen" src="http://p2news.com/mediendienst/main.php/d/Zeche+Zollverein+in+Essen.jpg?g2_itemId=156701&amp;g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Zeche Zollverein in Essen" width="250" height="187" /></a>Neben Pécs und Istanbul ist das Ruhrgebiet die diesjährige Kulturhauptstadt Europas. Ein Jahr lang feiert sich die ehemalige Kohle- und Industrieregion selbst. Das Onlinereisebüro ab-in-den-urlaub.de hat die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zwischen Hamm und Duisburg zusammengetragen, die auf keiner Erkundungstour fehlen dürfen.</p>
<p>Wenn der Großraum Ruhr, mit seinen vielen charakteristischen Städten, als Kulturhauptstadt Europas gilt, dann ist Essen das heimliche Zentrum. Die Zeche Zollverein in Essen &#8211; das wohl berühmteste Bergwerk der Welt &#8211; ist der perfekte Startpunkt um sich den ehemaligen Kohlepott kulturell zu erschließen. Eine Besichtigung oder Führung durch das heutige UNESCO-Welterbe gehört genauso dazu wie ein Besuch des neuen Ruhrmuseums mit seinen multimedialen Installationen, die den Mythos Ruhrgebiet thematisieren. Über eine sechzig Meter lange, freischwebende Rolltreppe ist die zentrale Besucherinformation in der ehemaligen Kohlenwäsche zu erreichen.</p>
<p>Wer mehr über die Kohle erfahren möchte, besucht anschließend das weltweit größte Bergbaumuseum in Bochum. Zwar gibt es in der gesamten Ruhrregion kein wirkliches Besucherbergwerk, im Schaubergwerk in Bochum wurde jedoch in zwanzig Meter Tiefe ein 2500 Meter langer Schacht authentisch nachgebaut. Nicht weniger beeindruckend sind die Dimensionen der Jahrhunderthalle Bochum. Früher als Gaskraftzentrale für die Stahlproduktion genutzt, dient die Halle seit ihrer Sanierung für Veranstaltungen und Konzerte.</p>
<p>In Gelsenkirchen kann der Urlaub im Ruhrgebiet mit einem Spaziergang durch den Zechenwald-Dschungel bereichert werden. Dieser Industriewald durfte seit der Stilllegung der Zeche Rheinelbe im Jahr 1928 wild wachsen und beherbergt heute Kunstwerke von Herman Prigann. Sie sind über die gesamte ehemalige Halde verteilt.</p>
<p>P2News/unister</p>
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		<title>Das Budapester Frühlingsfestival 2010</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 09:47:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>P2News Redaktion &#124; LM</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ungarn]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://p2news.com/wissen/das-budapester-fruhlingsfestival-2010" title="Das Budapester Frühlingsfestival 2010"><img src="http://p2news.com/mediendienst/main.php/d/Budapest_Kettenbr__cke.jpg?g2_itemId=156480&amp;g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Das Budapester Frühlingsfestival 2010" class="small " height="100" /></a>Zu einem Ort mit &#8220;noch&#8221; mehr Kunst und Kultur als sonst wird Ungarns Hauptstadt alljährlich im Frühjahr, so auch 2010. Denn das Budapester Frühlingsfestival &#8211; seit nunmehr 30 Jahren Ungarns größtes Kulturfestival &#8211; füllt vom 19. März bis zum 5. April den Veranstaltungskalender der Metropole. 80 Aufführungen sind dieses Jahr geplant &#8211; beginnend mit dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="highslide" href="http://p2news.com/wissen/wpg2/v/landschaft/staedte/Budapest_Kettenbr__cke.jpg.html?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img class="alignleft" src="http://p2news.com/mediendienst/main.php/d/Budapest_Kettenbr__cke.jpg?g2_itemId=156480&amp;g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Budapest,Kettenbrücke" width="250" height="158" /></a>Zu einem Ort mit &#8220;noch&#8221; mehr Kunst und Kultur als sonst wird Ungarns Hauptstadt alljährlich im Frühjahr, so auch 2010. Denn das Budapester Frühlingsfestival &#8211; seit nunmehr 30 Jahren Ungarns größtes Kulturfestival &#8211; füllt vom 19. März bis zum 5. April den Veranstaltungskalender der Metropole. 80 Aufführungen sind dieses Jahr geplant &#8211; beginnend mit dem fulminanten Auftakt-Freitag mit insgesamt 14 Events, darunter zwei Premieren, bis hin zum Abschlusskonzert zum 30-jährigen Jubiläum am Montag, 5. April im Palast der Künste, das unter dem schlichten Titel &#8220;30 Jahre&#8221; steht.</p>
<p>Kulturinteressierte werden an den 18 Festivaltagen wieder aus einer breiten Palette von Veranstaltungen wählen können: Orchester- und Kammerkonzerte, Kirchenmusik, Oper und Operette, Tanz, Folklore und Jazz. Auch Theater- und Ausstellungsfreunde kommen beim Frühlingsfestival auf ihre Kosten.</p>
<p>Die Künstlerliste liest sich erneut versprechend. So gastiert etwa in der Event-Reihe &#8220;Internationales Theaterfestival&#8221; das Thalia Theater Hamburg am 27. März im Nationaltheater mit seiner Inszenierung &#8220;The truth about THE KENNEDYS&#8221;, während Nigel Kennedy bereits am Vorabend, 26. März, im Palast der Künste mit einem Bach- und Ellington-Abend einmal mehr seine Crossover-Ambitionen geigenspielerisch unterstreicht. Der Flamenco-Gitarrist Paco de Lucía wird ebenso in Budapest erwartet wie die quasi taube Percussionistin Evelyn Glennie, das italienische Kammerensemble Il Giardino Armonico oder die britische Sopranistin Grande Dame Emma Kirkby.</p>
<p>P2News/UNGARISCHES TOURISMUSAMT</p>
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		<title>Europäische Kulturhauptstadt Ruhr</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 15:58:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>P2News Redaktion &#124; LM</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://p2news.com/wissen/europaische-kulturhauptstadt-ruhr" title="Europäische Kulturhauptstadt Ruhr "><img src="http://p2news.com/mediendienst/main.php/d/europ__ische+Kulturhauptstadt+Ruhr+2010.jpg?g2_itemId=156235&amp;g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Europäische Kulturhauptstadt Ruhr " class="small " height="100" /></a>Wenn ein Schneesturm über das Land fegt, könnte dieser die Konturen des Eröffnungsprogramms verwischen, mit dem sich das Ruhrgebiet als Kulturhauptstadt Europas vorstellen möchte. Verwischte Konturen: Das ist im übertragenen Sinne ein zentrales Thema dieses Ballungsraums. Kann eine Kulturhauptstadt funktionieren, die aus 53 miteinander konkurrierenden Städten und Gemeinden besteht? Die von den Bezirksregierungen Arnsberg, Münster [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="highslide" href="http://p2news.com/wissen/wpg2/v/menschen/menschen_effektbilder/europ__ische+Kulturhauptstadt+Ruhr+2010.jpg.html?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img class="alignleft" src="http://p2news.com/mediendienst/main.php/d/europ__ische+Kulturhauptstadt+Ruhr+2010.jpg?g2_itemId=156235&amp;g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="europäische Kulturhauptstadt Ruhr 2010" width="250" height="163" /></a>Wenn ein Schneesturm über das Land fegt, könnte dieser die Konturen des Eröffnungsprogramms verwischen, mit dem sich das Ruhrgebiet als Kulturhauptstadt Europas vorstellen möchte. Verwischte Konturen: Das ist im übertragenen Sinne ein zentrales Thema dieses Ballungsraums. Kann eine Kulturhauptstadt funktionieren, die aus 53 miteinander konkurrierenden Städten und Gemeinden besteht? Die von den Bezirksregierungen Arnsberg, Münster und Düsseldorf ferngelenkt wird? Die ihren Pulsschlag aus Stahl in den vergangenen Jahrzehnten verloren hat und seitdem in einem nicht enden wollenden Prozess der Umstrukturierung nach ihrer neuen Identität sucht? Es ist nicht einfach, das Wesen des Reviers zu erfassen, und so wirkt die Tatsache noch immer überraschend, dass nicht Berlin über die dichteste Kulturlandschaft Deutschlands verfügt, sondern dieser diffuse Großraum, von dem manche Bayern behaupten, er beginne in Trier und ende irgendwo in Norddeutschland. Aber gerade weil es unmöglich erscheint, das Ruhrgebiet in kurze Definitionen zu pressen, ist es so lohnend, sich mit Neugier auf die europäische Kulturhauptstadt Ruhr einzulassen. Im Laufe des Jahres werden deren Veranstalter verblüffende Entdeckungsreisen anbieten, nicht nur durch die renommierten Schauspielhäuser, Opern und Museen der Region, sondern auch durch viele faszinierende Kapitel europäischer Geschichte. An keinem anderen Ort des Kontinents trafen in den vergangenen 150 Jahren mehr Immi-granten aus europäischen Ländern aufeinander; an keinem anderen Ort kondensierte sich das industrielle Zeitalter stärker als im urbanen Koloss zwischen Duisburg und Dortmund. Und kein anderer Ort entwickelt sich im 21. Jahrhundert so sehr zum städtischen Experimentierfeld wie das Ruhrgebiet, das früher und drastischer als andere Ballungsräume mit den Folgen des demografischen Wandels konfrontiert wird. Das Kulturhauptstadt-Projekt ist die einmalige Chance, die nach London und Paris drittgrößte Metropolregion Europas als vielschichtigen urbanen Kosmos zu erfassen &#8211; am Ende des Jahres werden mehr Europäer eine Vorstellung von seinen Konturen haben.</p>
<p>P2News/Westdeutsche Zeitung</p>
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		<title>Die Buchhighlights des letzten Jahrzehnts</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 15:12:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>P2News Redaktion &#124; LM</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Eckardt von Hirschhausen]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://p2news.com/wissen/die-buchhighlights-des-letzten-jahrzehnts" title="Die Buchhighlights des letzten Jahrzehnts"><img src="http://p2news.com/mediendienst/main.php/d/buch_buecher.jpg?g2_itemId=148571&amp;g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Die Buchhighlights des letzten Jahrzehnts" class="small " height="100" /></a>Die letzten zehn Jahre bescherten dem Literaturbetrieb eine Reihe von Leckerbissen, genauso wie ideenlose Hausmannskost. Obwohl eine Übersicht über die wichtigsten Bücher des letzten Jahrzehnts immer unvollständig bleiben wird, lassen sich dennoch einige Trends ausmachen. Und vor allem gab es doch ein Buch, das allen anderen die Show stahl. Das Onlinekaufhaus shopping.de berichtet.
Die Nullerjahre sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="highslide" href="http://p2news.com/wissen/wpg2/v/politik/bildung/buch_buecher.jpg.html?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img class="alignleft" src="http://p2news.com/mediendienst/main.php/d/buch_buecher.jpg?g2_itemId=148571&amp;g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Buch - Bücher" width="250" height="166" /></a>Die letzten zehn Jahre bescherten dem Literaturbetrieb eine Reihe von Leckerbissen, genauso wie ideenlose Hausmannskost. Obwohl eine Übersicht über die wichtigsten Bücher des letzten Jahrzehnts immer unvollständig bleiben wird, lassen sich dennoch einige Trends ausmachen. Und vor allem gab es doch ein Buch, das allen anderen die Show stahl. Das Onlinekaufhaus shopping.de berichtet.</p>
<p>Die Nullerjahre sind vor allem das Jahrzehnt der Besserwisser. Bastian Sick erklärt, warum &#8220;Der Dativ dem Genitiv sein Tod&#8221; ist und Richard David Precht stellt der abendländischen Philosophie die Frage &#8220;Wer bin ich &#8211; und wenn ja, wie viele?&#8221;. Überall scheint es Missverständnisse zu geben, die es auf zu klären gilt.</p>
<p>Eine relativ neue Autorenfigur hat das Fernsehen hervorgebracht: den TV-Koch. Denn Jamie Oliver, Tim Mälzer und Horst Lichter schwingen nicht nur den Kochlöffel, sondern auch die Feder. Das schlägt sich auf den Buchmarkt und der Fülle an Kochbüchern nieder. Neben den TV-Köchen haben sich ebenso die TV-Comedians auf dem Buchmarkt etabliert. Eckardt von Hirschhausen ließ die Leber mit ihren Aufgaben wachsen, Susanne Fröhlich schrieb stolz über ihr &#8220;Moppel-Ich&#8221;, Mario Barth schrieb ein Wörterbuch für Männer und Frauen und Hape Kerkeling war dann mal weg.</p>
<p>Dennoch war es ein kleiner Junge, der allen anderen die Show stahl: &#8220;Harry Potter&#8221;. Mit dem ersten Band überstrahlten die Bücher  von Joanne K. Rowling die gesamte Buchbranche. Noch nie zuvor gab es ein Buch, das ähnlich erfolgreich Erwachsene wie Kinder gleichermaßen in seinen Bann zog. Massenhysterien vor Buchläden, Kostüm-Märchenstunden und höchste Geheimhaltungsstufen vor dem Erscheinen jedes neuen Bandes.</p>
<p>P2News/unister</p>
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		<title>Klatsch und Tratsch ist gesund</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 15:01:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>P2News Redaktion &#124; LM</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://p2news.com/wissen/klatsch-und-tratsch-ist-gesund" title="Klatsch und Tratsch ist gesund"><img src="http://p2news.com/mediendienst/main.php/d/Frauen_Geheimnis.jpg?g2_itemId=151633&amp;g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Klatsch und Tratsch ist gesund" class="small " height="100" /></a>Wenn zwei Menschen hinter vorgehaltener Hand miteinander tuscheln, fangen andere an, über die beiden Lästermäuler zu tratschen. Der Klatsch gilt als verwerflich und dennoch entkommt ihm niemand. Wie das Nachrichtenportal news.de berichtet, veröffentlichte der Soziologe Christian Schuldt nun ein Buch, das Erstaunliches über das Klatschen zu Tage bringt.
Eine oft gehegte Meinung ist, dass dem Klatschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="highslide" href="http://p2news.com/wissen/wpg2/v/menschen/Frauen/Frauen_Geheimnis.jpg.html?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img class="alignleft" src="http://p2news.com/mediendienst/main.php/d/Frauen_Geheimnis.jpg?g2_itemId=151633&amp;g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Frauen_Geheimnis" width="250" height="166" /></a>Wenn zwei Menschen hinter vorgehaltener Hand miteinander tuscheln, fangen andere an, über die beiden Lästermäuler zu tratschen. Der Klatsch gilt als verwerflich und dennoch entkommt ihm niemand. Wie das Nachrichtenportal news.de berichtet, veröffentlichte der Soziologe Christian Schuldt nun ein Buch, das Erstaunliches über das Klatschen zu Tage bringt.</p>
<p>Eine oft gehegte Meinung ist, dass dem Klatschen nur Negatives abzugewinnen sei. In seinem Buch „Klatsch!“ offenbart der Autor jedoch, dass Klatschen nicht nur beliebt und klug, sondern ebenso altruistisch macht. Klatsch ist dabei eine wichtige Form der Kommunikation in den sozialen Netzwerken, in denen sich Menschen bewegen. Das Klatschverhalten der Geschlechter unterscheidet sich dabei weniger hinsichtlich der Quantität, als vielmehr bezüglich der Qualität des Klatsches. Während Männer beim Klatsch mehr über sich selbst sprechen, konzentrieren sich Frauen auf das Tun anderer.</p>
<p>Die news.de-Redaktion für Gesundheit enthüllte weiterhin, dass Klatsch am Arbeitsplatz ebenfalls alles andere als schädlich ist. Er schweiße die Kollegen zusammen und erhöhe somit sogar die Produktivität. Außerdem sichert der Klatsch den internen Informationsfluss im Unternehmen. Dennoch gibt es einige Punkte, die beim Klatschen beachtet werden sollten. Zu starke und unsachliche Diffamierung führt leicht zu Mobbing. Klatsch sollte unterhaltsam sein und ist zum Weitersagen gedacht. Vermieden werden sollte Klatsch mit elektronischen Medien, denn allzu leicht kommt er dann aus Versehen bei der falschen Adresse an.</p>
<p>P2News/unister</p>
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		<title>Fahrerflucht um 1300: Gäule einkassiert</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 15:58:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>P2News Redaktion &#124; LM</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://p2news.com/wissen/fahrerflucht-um-1300-gaule-einkassiert" title="Fahrerflucht um 1300: Gäule einkassiert"><img src="http://p2news.com/mediendienst/main.php/d/Pferde_+Bauern_+Gaul.jpg?g2_itemId=155961&amp;g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Fahrerflucht um 1300: Gäule einkassiert" class="small " height="100" /></a>Die „gute alte Zeit“! Rückblickend erfassen heutige Eltern und Großeltern nur das letzte Jahrhundert. Von dem, was das Leben in den Jahrhunderten davor prägte, weiß unsereins eigentlich viel zu wenig. Dass unsere Vorfahren durchaus auch damals schon der Verkehr bewegte, der mit Pferd und Wagen, beweisen früh verfasste Straßenverkehrsordnungen.
Die wohl älteste deutsche Rechtsordnung ist um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="highslide" href="http://p2news.com/wissen/wpg2/v/tierbilder/Pferde_+Bauern_+Gaul.jpg.html?g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT"><img class="alignleft" src="http://p2news.com/mediendienst/main.php/d/Pferde_+Bauern_+Gaul.jpg?g2_itemId=155961&amp;g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Pferde, Bauern, Gaul" width="250" height="201" /></a>Die „gute alte Zeit“! Rückblickend erfassen heutige Eltern und Großeltern nur das letzte Jahrhundert. Von dem, was das Leben in den Jahrhunderten davor prägte, weiß unsereins eigentlich viel zu wenig. Dass unsere Vorfahren durchaus auch damals schon der Verkehr bewegte, der mit Pferd und Wagen, beweisen früh verfasste Straßenverkehrsordnungen.</p>
<p>Die wohl älteste deutsche Rechtsordnung ist um 1200 von Eicke von Repko für den „Sachsenspiegel“ aufgeschrieben worden. Dort hieß es beispielsweise: „Der leere Wagen soll dem beladenen ausweichen und der weniger beladene dem schweren. Die Reiter weichen dem Wagen aus, die Gehenden dem Reiter. Sind sie aber auf einem Wege oder auf einer Brücke und verfolgt man den Reiter oder Fußgänger, so sollen die Wagen stillstehen, bis sie vorankommen können. Welcher Wagen zuerst auf die Brücke kommt, der soll zuerst hinüberfahren, er sei leer oder beladen.“</p>
<p>Ein Jahrhundert später war im „Schwabenspiegel“ über die Vorfahrt zu lesen: „Der kleine Wagen soll dem schweren ausweichen. Wer besser ausweichen kann, der soll auch ausweichen, gleichgültig, was er geladen hat.“ Und 1484 appellierte das bayerische Landrecht an die Kutscher, gegenseitig doch Rücksicht zu nehmen: „Welcher die bessere Ausfahrt (aus dem Wege) hat, der soll dem anderen ausweichen, wenn er es tun mag (kann). Mag er das aber nicht tun, so soll er dem anderen helfen, dass er vorankommt, damit sie beide ohne Schaden bleiben.“ &#8211; Durchaus ein Wink auch für heutige automobile Zeitgenossen.</p>
<p>Einen Wagenführer machten die Göttinger und Bremer Stadtrechte von 1350 und 1433 noch für jeden eingetretenen Schaden ersatzpflichtig. Das sah das Münchener Stadtrecht von 1347 anders; es differenzierte. „Wird ein Fuhrmann angeklagt, dass er Vieh mit dem Wagen gelähmt oder getötete habe, und kann der Fuhrmann dann beweisen, dass er ohne Gefährdung gefahren sei und ihn auch niemand zum Halten aufgefordert habe, so soll er straffrei bleiben. Kann er das nicht beweisen, so muss er den Schaden ersetzen wie recht und billig.“</p>
<p>Ordnungsämter und deren eifrige Bedienstete gibt es zwar erst heute, um nicht zuletzt TV-Serien am Leben zu erhalten, aber immerhin war schon im Flensburger Stadtrecht um 1300 festgelegt, dass mit einer Geldstrafe von drei Mark zu büßen habe, „wer auf der Straße etwas lagert, was dort den Verkehr hindert“. &#8211; Drei Mark müssen damals noch viel Geld gewesen sein.</p>
<p>Einst ging es durchaus pragmatisch zu. Für das Vergehen, sich durch Fahrerflucht der Verantwortung zu entziehen, sah das Bremer Stadtrecht einen naheliegenden Ausgleich vor: „Kann man des Mannes (dessen Wagen einen Schaden verursacht hat) nicht habhaft werden, weil er entkommt, so sollen die Pferde den Schaden ersetzen.“</p>
<p>Die entschlossene mittelalterliche Praxis, kurzerhand die Gäule auszuspannen und einzukassieren, mag der italienischen Polizei imponiert haben. Seit vergangenem Jahr halten Italiens Ordnungshüter Strafvollzug in dieser Form bei abhanden gekommener Nüchternheit eines Fahrzeuglenkers für ausgesprochen wirksam. Erwischen sie einen Unbelehrbaren mit 1,5 und mehr Promille oder unter Drogeneinfluss hinterm Lenkrad, fackeln sie nicht lange. Sie dürfen das Vehikel auf der Stelle beschlagnahmen. Nach einem rechtskräftigen Urteil kann das Fahrzeug sogar in Staatseigentum übergehen.</p>
<p>Von Alkoholdelikten bei Wagenlenkern und deren Ahndung ist in frühen Rechtsordnungen, die den Verkehr regeln sollten, nicht die Rede. Zu solchem Vorgang gehören ja auch immer mindestens zwei. Einer, der sich gehen lässt, und einer, der kontrollierend die Kelle schwenkt. Solche zwanghafte Paarung hat es damals offensichtlich nicht gegeben. Gute alte Zeit.</p>
<p>P2News/automobilreport</p>
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