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Krankenhausgesellschaft begrüßt Röslers Bürokratieabbau

Klinik - EingangDie Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) begrüßt den von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) angekündigten Bürokratie- abbau in den Kliniken. “Wir stimmen Minister Rösler voll zu. Vieles, was zurzeit unter Qualitätssicherung diskutiert wird, ist Misstrauen und pure Kontrollitis”, beklagte DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum im Gespräch mit der “Leipziger Volkszeitung”. Die deutschen Krankenhäuser würden unter der ausufernden Kontrollwut leiden. Dahinter stecke oft der unzulässige Versuch, berechtigte Vergütungsansprüche der Kliniken für erbrachte Leistungen in Frage zu stellen.

Dabei sei gerade der überfällige Bürokratieabbau das Gebot der Stunde. “Derzeit entstehen in den Kliniken unnötige Bürokratiekosten in Höhe von etwa 1,3 Milliarden pro Jahr. Mittlerweile verbringen Krankenhausärzte im Durchschnitt drei Stunden ihrer täglichen Arbeitszeit mit Dokumentationstätigkeiten und Leistungsnachweisen”, so Baum weiter. Erst zu Beginn des Jahres seien den Kliniken wieder deutlich erweiterte Kodierverpflichtungen auferlegt worden. “Die Krankenhäuser begrüßen es daher sehr, dass Bundesgesundheitsminister Rösler der Qualifikation der Beschäftigen vertraut und mehr Vertrauen in die Verantwortung der Krankenhäuser für qualitätssichernde Rahmenbedingungen einfordert.”

P2News/Leipziger Volkszeitung

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