Auf allen Seiten ist man voller Lob: Arbeitgeber, Gewerkschaften und Politik sehen den Metall-Abschluss als »Pakt der Vernunft«. In der krisengeschüttelten Branche wird nun erstmal weiter kurzgearbeitet, und wenn hoffentlich 2011 die Konjunktur wieder in Fahrt kommt, haben Millionen Menschen ihren Job nicht verloren. So wenig Kampfbereitschaft wie in dieser
2010 ist alles anders. Zu einem Zeitpunkt, da die IG Metall etwa ein Vierteljahr vor Auslaufen des Tarifvertrages sonst mit hohen Forderungen und Warnstreiks ihre Kampfeslust demonstriert, sucht der Vorsitzende Berthold Huber stattdessen den friedlichen Ausgleich mit Arbeitgeberpräsident Martin Kannegiesser. Verwunderlich ist dies allerdings angesichts der Lage der Branche nicht.
Die Metall- und Elektrobetriebe im Ruhrgebiet wollen sich untereinander Mitarbeiter ausleihen. Wer zu wenig Aufträge hat, kann Beschäftigte einem Unternehmen anbieten, in dem Arbeit anfällt. Darauf haben sich die IG Metall und die “Arbeitgeber Ruhr” in einem “Krisen-Tarifvertrag” geeinigt, aus dem die Zeitungen der WAZ-Gruppe zitieren. Diese bundesweit bisher
In Erwartung eines weiteren Krisenjahres will die IG Metall in NRW bereits weit vor Beginn der Tarifrunde 2010 mit den Arbeitgebern reden. “Ich fordere die Arbeitgeber auf, in Gespräche über eine Beschäftigungssicherung in der Metall- und Elektroindustrie einzutreten”, sagte NRW-Gewerkschaftschef Oliver Burkhard den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe. “Ich will nicht, dass
Der Vorsitzende der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), Michael Vassiliadis, hat angekündigt, im kommenden Jahr mit Lohnforderungen zurückhaltend zu sein. Das berichtet der Bremer Weser-Kurier. “In der Industrie ist die Krise real. Für die IG BCE sind Kurzarbeit und Insolvenzen täglich Themen, mit denen wir uns zu beschäftigen haben”,
Die IG Metall hat die Bundesregierung mit eindringlichen Worten davor gewarnt, bei der Bestellung von Eurofighter-Kampfflugzeugen vertragsbrüchig zu werden. “Steht die Bundesregierung nicht zu den geschlossenen Verträgen, sind rund 10.000 Arbeitsplätze in Deutschland bei EADS und deren Zulieferfirmen in Gefahr”, sagte der zweite Bevollmächtigte der IG Metall Ingolstadt, Bernhard Stiedl,
Die Metall- und Elektroindustrie steuert auf einen schweren Konflikt zu. Die IG Metall lehnt die Forderung von Gesamtmetall-Chef Martin Kannegießer ab, die für Mai vereinbarte Lohnerhöhung zu verschieben. ” Den Vorschlag weisen wir zurück. Einen Freibrief von uns wird es nicht geben” sagte Oliver
Berthold Huber: “Ordentliches Ergebnis in historisch schwieriger Lage”
Sindelfingen – Der Erste Vorsitzende der IG Metall, Berthold Huber, hat das Tarifergebnis in der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg als “ordentliches Ergebnis in historisch schwieriger Lage” bewertet. “Dies ist zwar kein Ergebnis, das uns in Euphorie versetzt, aber es ist uns gelungen,
Die Tarifparteien in der Metallindustrie haben sich auf ein Lösungspaket in der aktuellen Tarifrunde geeinigt. Nach Informationen des Tagesspiegels soll es für drei Monate (November bis Januar) eine Einmalzahlung von 510 Euro geben, zum 1. Februar steigen die Tarifentgelte um 2,1 Prozent und zum 1. April um weitere 2,1 Prozent.
Die baden-württembergischen Metallarbeitgeber haben am Donnerstag der IG Metall erstmals ein Angebot vorgelegt. Danach sollen die Tariflöhne der 3,6 Millionen Metallbeschäftigten vom 1. Januar an um 2,1 Prozent steigen. Die Laufzeit des Vertrags soll zwölf Monate betragen. Da der aktuelle Tarifvertrag bereits Ende Oktober ausläuft, wollen die Arbeitgeber für