Ob Spinat, Brokkoli oder Blumenkohl: Tiefkühlgemüse bewahrt wichtige Vitamine und Nährstoffe und steht bei den Verbrauchern hoch im Kurs
Immer mehr Privat- und Großverbraucher entscheiden sich für Tiefkühlgemüse und damit gegen die Angebote aus der Gemüseabteilung im Supermarkt oder die Produkte vom Wochenmarkt. Nach einer Untersuchung des Deutschen Tiefkühlinstitutes (dti) in Köln stieg der Pro-Kopf-Verbrauch im vergangenen Jahr auf insgesamt 5,6 Kilo. Vor 15 Jahren lag er noch bei lediglich vier Kilo.
Erbsen, Spinat, Möhren und Co. in der frostigen Variante bieten jede Menge Frische-Vorteile. Eine Studie der Hamburger Universität gemeinsam mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften zeigt: Nur Tiefkühlgemüse bewahrt die für den Menschen wertvollen Vitamine und Nährstoffe über einen längeren Zeitraum. Die Wissenschaftler untersuchten beispielsweise Bohnen nach ihrem Kämpferol-Gehalt. Dieser sekundäre Pflanzenstoff kann die körpereigene Abwehr stärken und das Krebsrisiko verringern. Die Ernährungsexperten fanden heraus, dass Tiefkühlbohnen, die bei mindestens minus 18 Grad Celsius gelagert sind, monatelang noch nahezu vollständig den ursprünglichen Gehalt an Kämpferol aufweisen. Im Gegensatz zur Frischware: Bohnen, die bei plus vier Grad Celsius im Kühlschrank bevorratet werden, verlieren nach einer Woche bereits rund 30 Prozent des wertvollen Nährstoffs.
Der Hauptgrund für die herausragende Bilanz liegt in der Verarbeitung: Von der Ernte bis zur Schockfrostung vergehen nur wenige Stunden. Beim Tiefgefrieren bei sehr tiefen Temperaturen bleiben die Zellstrukturen der Produkte erhalten. Die Folge: Frische, Qualität und Geschmack der Produkte sind über viele Monate hinweg gesichert.
News-Reporter
P2News
(Foto: dti/News-Reporter)
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