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Marmelade selbstgemacht

Ein gelungener Tag beginnt mit einem guten Frühstück, und zu einem guten Frühstück gehört eine leckere Marmelade. Wenn sie obendrein selbst gemacht ist, schmeckt die erste Mahlzeit des neuen Tages noch besser. Die Zeitschrift Daheim in Deutschland gibt in ihrer aktuellen Ausgabe viele nützliche Tipps, was bei der Herstellung der Marmelade zu beachten ist und welches Obst sich eignet. Zudem gibt es mehrere Rezepte zum Nachkochen.

Grundsätzlich lassen sich die meisten Obstsorten, die die Natur hierzulande bietet, zur Herstellung von Marmelade nutzen, angefangen bei Äpfeln über Quitten bis zum Rhabarber. Dabei ist zu unterscheiden zwischen der klassischen Marmelade, die aus dem Fruchtfleisch hergestellt wird, und dem Gelee, das aus dem Fruchtsaft entsteht.

Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer, die im Nordschwarzwald ein Apfelgut besitzen und die eine eigene Kochsendung haben, sind Spezialisten auf dem Gebiet der Marmeladenproduktion. Eine ihrer Grundregeln: “Wir verwenden üblichen Haushaltszucker ohne Zusätze und Geliermittel.” Der handelsübliche Gelierzucker mache die Marmelade nur trüb und milchig und schmecke nicht so gut. Stattdessen sei es empfehlenswert, etwas Zitronensaft hinzuzufügen.

Für das eigentliche Einkochen des Obstes eignet sich nach Auffassung der Experten ein großer Kessel aus Kupfer oder Messing. Als Richtwert für die Größe des Topfes gilt, dass er bei drei Kilogramm Obst acht bis zehn Liter fassen sollte, da sich beim Kochen Schaum bildet, der schnell überkocht.

“Wie lange die Marmelade kochen muss, hängt von der Reife des Obstes ab und wie fest man sie haben möchte”, sagt Martina Meuth in Daheim in Deutschland. Der Test ist ganz einfach: Einen Tropfen Marmelade auf einen Teller geben und abkühlen lassen. Wenn er nicht verläuft, ist die Marmelade gut, ansonsten muss die Masse noch einige Minuten kochen. Zum Umrühren eignet sich übrigens ein Holzlöffel oder ein Silikonschaber, da der Zucker sehr heiß wird.

Vor dem Abfüllen der fertigen Marmelade sollten die Schraubgläser ausgekocht oder in der Spülmaschine gereinigt und dann mit einem feuchten Tuch angefasst werden. So vermeidet man das Verbrennen der Finger, wenn die heiße Marmelade in die Gläser fließt. Auf jeden Fall müssen die Gläser nach dem Verschließen zur Abkühlung auf den Kopf gestellt werden. Dadurch kann die Luft entweichen und der Inhalt steril werden.

P2News/Reader’s Digest Deutschland

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