PETA Deutschland enthüllt eine umfangreiche Undercover-Recherche zu einer der größten Um- bzw. Falschetikettierungen von Eiern, die es je in der Bundesrepublik gegeben hat. Jeden Tag werden hier schätzungsweise über 300.000 Eier als Freiland- und Bioeier um- bzw. falschetikettiert, dabei werden die Hühner alles andere als artgerecht gehalten. Videoaufnahmen belegen eindeutig Tierquälerei und fehlenden Freilandauslauf. Wochenlang wurde der Betrieb observiert. Dabei ist insbesondere die Bundeshauptstadt von diesem Skandal betroffen, so stammt jedes zweite verkaufte Ei in Berlin von dem dubiosen Eierproduzenten.
Besonders pikant: Offensichtlich werden die Eier von den geschundenen Hühnern über einen anerkannten Biohof, der mehrfach für seine vorbildliche Tierhaltung ausgezeichnet worden ist, an namhafte Handelskonzerne sowie an einen bekannten Babynahrungsmittelhersteller verkauft. Sollten sich die anfänglichen Verdachtsmomente bestätigen, dann liegt hier nicht nur ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, sondern auch der Straftatbestand des Betruges vor.
PETA Deutschland e.V., P2news

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