Nachrichten http://p2news.com Information und Unterhaltung Thu, 08 Jan 2009 18:00:27 +0000 http://wordpress.org/?v=2.6.5 en Weltwirtschaft: Neue Welt, neuer Kapitalismus http://p2news.com/politik/weltwirtschaft-neue-welt-neuer-kapitalismus http://p2news.com/politik/weltwirtschaft-neue-welt-neuer-kapitalismus#comments Thu, 08 Jan 2009 17:56:25 +0000 Redaktion http://p2news.com/politik/weltwirtschaft-neue-welt-neuer-kapitalismus ...weiter]]> Unter dieser Überschrift diskutieren Politiker und Finanzexperten in Paris darüber, wie sich die Welt künftig gegen Finanzkrisen wappnen kann. Bundeskanzlerin Angela Merkel forderte ein neues Reglement für die internationalen Finanzmärkte und regte einen Wirtschaftsrat bei den Vereinten Nationen an.

Die Finanzmarktkrise und die auf sie folgende Weltwirtschaftskrise seien komplex wie keine zuvor, eröffnete der frühere britische Premier Tony Blair die Tagung. So komplex, dass sie selbst gestandene Experten vor Fragen stelle.

Für die Bundeskanzlerin ist die Krise der Finanzmärkte mit ihren “unglaublichen Schockwellen” Ausdruck einer ungenügend koordinierten Globalisierung. Weltweit seien die Staaten auf eine derartige Krise nicht ausreichend vorbereitet gewesen, sagte Merkel.

Gemeinsam neu denken und handeln

Damit sich eine Krise wie die jüngst erlebte nicht wiederholt, gelte es, die Ursachen im Blick zu behalten, forderte die Kanzlerin. In einem nächsten Schritt müsse die internationale Staatengemeinschaft gemeinsam die richtigen Lehren und praktischen Konsequenzen für den globalisierten Kapitalismus ziehen. Davon, wie diese aussehen müssen, hat sie eine klare Vorstellung: “Wir brauchen eine neue Regelung der internationalen Finanzmärkte und der Institutionen”, betonte Merkel erneut.

Die Krise des Finanzkapitals sei indes keine Krise des Kapitalismus, stellte Frankreichs Präsident und Gastgeber Nicolas Sarkozy klar. Es gehe nicht darum, den Kapitalismus abzuschaffen, sondern ihn umzugestalten. Moral und Ethik will Sarkozy im kapitalistischen System stärker verankern.

Soziale Marktwirtschaft mit globaler Dimension

Zusätzlich zu einer abgestimmten weltweiten Finanzarchitektur schlug die Bundeskanzlerin internationale Regelungen für das gemeinsame Wirtschaften vor. Deren Aufstellung und Überwachung könne zum Beispiel unter Regie eines neu organisierten Internationalen Währungsfonds erfolgen.

Vorstellbar sei aber auch ein einflussreicherer Wirtschaftsrat bei den Vereinten Nationen, der wie der Weltsicherheitsrat nach verbindlichen Regeln arbeitet: “So wie wir eine Charta für die Menschenrechte haben, brauchen wir auch eine Charta für langfristiges internationales Wirtschaften”, sagte Merkel. Mit klarem Ziel: “Eine soziale Marktwirtschaft mit einer globalen Dimension, das ist das, worum wir ringen.”

Die Kanzlerin räumte ein, dass es für viele Staaten “ein Riesenschritt” sei, sich einer internationalen Organisation anzuvertrauen. Die Europäer seien dafür aufgrund des europäischen Einigungsprozesses indes gut vorbereitet: ein Prozess, der im Übrigen nicht nur für Wachstum und Wohlstand stehe, sondern eben auch für Frieden und gute Nachbarschaft.

Für Anfang April ist der nächste Gipfel der großen Industrie- und Schwellenländer (”G20″) in London anberaumt. Europa müsse beim zweiten Weltfinanzgipfel wieder eine starke Rolle übernehmen, forderte Merkel. Zur Abstimmung einer gemeinsamen Position kommen die Regierungschefs der Euroländer zuvor in Berlin zusammen.

Unterstützung für Renault, VW und Co.

Nach dem Kolloquium sprachen Merkel und Sarkozy im Elyséepalast über die nächsten wirtschafts- und finanzpolitischen Schritte innerhalb der Europäischen Union. Angesichts massiver Hilfen der US-Regierung für die amerikanische Automobilindustrie drängen Frankreich und Deutschland darauf, europäische Autobauer in der gegenwärtigen Krise ebenfalls zu stützen.

Insbesondere gelte es, den Unternehmen für die Zeit nach der Krise ihre Fachkräfte zu erhalten, sagte Merkel anschließend. Mit Krediten und Kurzarbeit wollen beide Länder den Unternehmen helfen, die Krise zu überstehen.

Die Krise als Chance nutzen

Merkel wie Sarkozy erkennen in der gegenwärtigen Krise auch Chancen. Wenn es jetzt gelinge, die europäischen Unternehmen technologisch zukunftsfest aufzustellen, könnten sie gestärkt aus der Konjunkturschwäche hervorgehen, hoffen beide.

Das gelte besonders für die Automobilindustrie: “Bei uns wurde das Auto erfunden, und wir werden auch das Auto des 21. Jahrhunderts bauen”, zeigte sich die Bundeskanzlerin entschlossen. Die Entwicklung der Antriebstechnologien werde darüber entscheiden, wer in der Branche künftig Erfolg hat.

Schritt für Schritt gegen die Krise

Deutschland wolle mit einem zweiten Konjunkturpaket dafür sorgen, dass die Wirtschaft die Krise ohne größere Schäden übersteht, erläuterte Merkel ihrem französischen Kollegen. Nach den branchenbezogenen Maßnahmen des ersten Pakets vom November stünden jetzt “systemische Lösungen” an: vom Kurzarbeitergeld über staatliche Investitionen bis zu steuerlichen Entlastungen für die Bürgerinnen und Bürger.

“Wir haben weiteren Bedarf”, stellte die Kanzlerin klar und fügte hinzu: “Wir werden der Krise nicht nur einmal begegnen können, sondern immer wieder neue Schritte unternehmen müssen.” Je nachdem, wie sich die Märkte entwickeln.

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Baukonjunktur zum Jahreswechsel 2008/2009 http://p2news.com/wirtschaft-finanzen/baukonjunktur-zum-jahreswechsel-2008-2009 http://p2news.com/wirtschaft-finanzen/baukonjunktur-zum-jahreswechsel-2008-2009#comments Thu, 08 Jan 2009 17:43:06 +0000 Redaktion http://p2news.com/wirtschaft-finanzen/baukonjunktur-zum-jahreswechsel-20082009 Gesamtwirtschaftliche Rezession erreicht Bauwirtschaft - Bauindustrie rechnet für 2009 mit realer Umsatzeinbuße von 2 %, Befürchtungen für 2010 - Vorerst kein Beschäftigungseinbruch zu erwarten

Die gesamtwirtschaftliche Rezession wird die Bauwirtschaft spätestens im 2. Halbjahr 2009 erreichen… ...weiter

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Gesamtwirtschaftliche Rezession erreicht Bauwirtschaft - Bauindustrie rechnet für 2009 mit realer Umsatzeinbuße von 2 %, Befürchtungen für 2010 - Vorerst kein Beschäftigungseinbruch zu erwarten

Die gesamtwirtschaftliche Rezession wird die Bauwirtschaft spätestens im 2. Halbjahr 2009 erreichen: Die Umsätze im deutschen Bauhauptgewerbe werden nominal bestenfalls auf dem Vorjahresniveau verharren, real aber um etwa 2 % zurückgehen. Diese Auffassung vertrat der neue Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie Dipl.-Ing. Herbert Bodner im Rahmen seiner ersten Pressekonferenz zum Jahresauftakt in Berlin. Die nachlassende Baunachfrage werde jedoch vorerst noch nicht produktionswirksam, ein Auftragsbestand von 23,5 Mrd. Euro zu Beginn des Winterquartals 2008 werde dafür sorgen, dass die Produktion bis weit in das 1. Halbjahr 2009 hinein stabil verlaufen werde. Die “volle Wucht der heraufziehenden Wirtschaftskrise” werde sich in der deutschen Bauwirtschaft voraussichtlich erst im Jahr 2010 niederschlagen. Trotzdem gebe es keinen Grund zu Beginn des neuen Jahres in Konjunkturpessimismus zu verfallen; die deutsche Bauindustrie sei nicht nur für das schwere Jahr 2009 gut gerüstet; sie werde auch als Schlüsselindustrie bei der Über¬windung der Rezession mehr denn je gebraucht.

Die gesamtwirtschaftliche Rezession werde die Bauwirtschaft über den Wirtschaftsbau erreichen, erwartet Bodner. Die Projektpipeline sei zwar noch immer gut gefüllt; die aktuellen Nachfrage- und Produktionseinbrüche im Verarbeitenden Gewerbe deuteten aber darauf hin, dass nicht mehr alle Baugenehmigungen auch in Bauaufträge umgesetzt würden. Mit sich verschärfender Wirtschaftskrise werde auch die Zahl der Stornierungen zunehmen. Der Hauptverband rechnet deshalb für das Jahr 2009 mit einem Rück¬gang der Umsätze im Wirtschaftsbau von nominal 5 %.

Die gesamtwirtschaftliche Rezession werde aber auch den Wohnungsneubau nicht unberührt lassen, glaubt Bodner. Zwar seien die Finanzierungskosten nach wie vor niedrig; die steigende Verunsicherung der privaten Haushalte und die sich eintrübenden Einkommenserwartungen seien jedoch kein gutes Umfeld für die Entscheidung über den Bau eines Eigenheimes oder den Kauf einer Eigentumswohnung. Dagegen seien die Baumaßnahmen im Wohnungsbestand von der Kapitalmarktkrise bislang noch nicht betroffen. Das CO2-Wohnungssanierungsprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau habe 2008 immerhin 10 Mrd. Euro Sanierungsvolumen angestoßen. Die Bereitstellung zusätzlicher Kredite im Umfang von 3 Mrd. Euro für die Jahre 2009 bis 2011 werde den Wohnungsbau wenigstens teilweise stabilisieren. Trotzdem geht der Hauptverband davon aus, dass die Umsätze im Wohnungsbau 2009 per Saldo insgesamt um etwa 1 % zurückgehen werden.

Der Öffentliche Bau werde 2009 die einzige Bausparte sein, die einen positiven Wachstumsbeitrag leisten könne, stellt Bodner fest. Mit ihrem ersten Maßnahmenpaket “Beschäftigungssicherung durch Wachstumsstärkung” vom 5. November 2008 habe die Bundesregierung mehrere Investitionsprogramme auf den Weg gebracht, die für zusätzliche Beschäftigung im Öffentlichen Bau sorgen werden. Bodner nannte in diesem Zusammenhang die Aufstockung der Investitionslinie Verkehr auf 11 Mrd. Euro für die Jahre 2009 und 2010 sowie die Ausweitung des KfW-Infrastrukturprogramms und des KfW-CO2-Gebäudesanierungsprogramms für öffentliche Gebäude für die Jahre 2009 bis 2010 bzw. 2009 bis 2011. Mit diesen Maßnahmen werde die Bundesregierung 2009 voraussichtlich Bauinvestitionen von 3 Mrd. Euro anstoßen; das öffentliche Bauvolumen werde entsprechend um nominal 8 % steigen. Bodner: “Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die Ausschreibung der Aufträge zügig zu Beginn des Jahresanfangs erfolgt”.

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Renault wächst gegen den Trend http://p2news.com/wirtschaft-finanzen/renault-wachst-gegen-den-trend http://p2news.com/wirtschaft-finanzen/renault-wachst-gegen-den-trend#comments Thu, 08 Jan 2009 15:56:32 +0000 Redaktion http://p2news.com/wirtschaft-finanzen/renault-wachst-gegen-den-trend - Verkäufe 2008: vier Prozent über Vorjahresniveau - Marktanteil steigt auf fünf Prozent - Dacia ist mit deutlichem Abstand Aufsteiger des Jahres

Die Renault Deutschland AG verzeichnete 2008 mit den Marken Renault und Dacia ein solides Wachstum von… ...weiter

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- Verkäufe 2008: vier Prozent über Vorjahresniveau
- Marktanteil steigt auf fünf Prozent
- Dacia ist mit deutlichem Abstand Aufsteiger des Jahres

Die Renault Deutschland AG verzeichnete 2008 mit den Marken Renault und Dacia ein solides Wachstum von vier Prozent und hat sich damit erneut positiv vom rückläufigen deutschen Gesamtmarkt abgekoppelt. „Mit diesem erfreulichen Ergebnis in einem zum Jahresende hin unerwartet angespannten Umfeld konnte sich Renault deutlich besser behaupten als der Wettbewerb und ist zum 18. Mal in Folge der stärkste Automobilimporteur auf dem deutschen Markt”, erklärte Jacques Rivoal, Vorstandsvorsitzender der Renault Deutschland AG, in Düsseldorf auf der traditionellen Jahrespressekonferenz des Unternehmens. „Zudem haben wir mit unserer vernünftigen Vertriebspolitik, dem stabilen Händlernetz und der jungen Modellpalette mit erschwinglichen und umweltschonenden Fahrzeugen die Voraussetzungen geschaffen, um trotz der weltweit andauernden Finanz- und Wirtschaftskrise in 2009 unsere Position weiter zu stärken”, so Rivoal weiter.

Im Jahr 2008 verkaufte das Unternehmen rund 164.800 Pkw und leichte Nutzfahrzeuge bis fünf Tonnen zulässigem Gesamtgewicht. Das entspricht einem soliden Zuwachs von vier Prozent gegenüber dem Vorjahresergebnis (2007: 157.700). Der Marktanteil liegt bei 4,96 Prozent, was ebenfalls einem leichten Wachstum von rund 0,3 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr entspricht. Damit hat die Renault Gruppe deutlich besser abgeschnitten als der Gesamtmarkt für Pkw und leichte Nfz, der gegenüber 2007 zwei Prozent auf 3,319 Millionen Einheiten einbüßte.

Schwacher Gesamtmarkt

Auch der Pkw-Gesamtmarkt verzeichnete mit 3,09 Millionen Neuzulassungen einen leichten Rückgang um knapp zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr (3,148 Millionen). Die besonders starken Einbußen der Monate November und Dezember konnten größtenteils durch den guten Jahresstart verkraftet werden.

Der Markt der leichten Nutzfahrzeuge legte sogar noch um ein Prozent auf 229.000 Zulassungen zu (227.600 Einheiten).

Twingo und Laguna besonders gefragt

Im Jahr 2008 entschieden sich 122.200 Käufer für ein Fahrzeug der Marke Renault. Damit konnte Renault nahezu sein Vorjahresergebnis wieder erreichen (122.980 Einheiten) und einen Marktanteil von vier Prozent erreichen.

Besonders gut entwickelte sich der neue Twingo in seinem ersten vollen Verkaufsjahr, der sich mit 22.138 verkauften Einheiten auf Rang zwei seines Marktsegments etablierte und den Fiat 500 auf Platz drei verwiesen hat. Auch beim Kangoo setzte der Modellwechsel entscheidende Verkaufsimpulse. Insgesamt wurden 16.108 Einheiten des multifunktionalen Kombivans neu zugelassen.

Der neue Laguna wurde ebenfalls ausgezeichnet auf dem deutschen Markt aufgenommen: Mit 12.431 Einheiten verdoppelten sich die Verkäufe im Vergleich zum Vorjahr. Seit November 2008 ergänzt zudem das sportliche Laguna Coupé die Familie des Mittelklassemodells. Von der neuen Modellvariante wurden bereits 254 Fahrzeuge verkauft.

44 Prozent plus für Dacia, den Aufsteiger des Jahres

Überaus erfolgreich entwickelte sich auch 2008 wieder die Marke Dacia: Die Zulassungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 44 Prozent auf 24.945 Einheiten (Vorjahr: 17.300 Fahrzeuge). Der Marktanteil wuchs um 0,26 Prozent auf 0,81 Prozent.

Damit ist Dacia unangefochten der Aufsteiger des Jahres: Keine Marke kann einen höheren Zuwachs aufweisen. Besonders positiv wirkte sich die Einführung des Dacia Sandero im Juni aus. In den vergangen sechs Monaten wurde der moderne Fünftürer bereits 6.366-mal geordert.

Solide Vertriebspolitik festigt Marktposition

Renault hat auch im Jahr 2008 konsequent seine solide Vertriebspolitik verfolgt Das Unternehmen hat die Anzahl an zugelassenen Neuwagen in den Autohäusern weiter reduziert und erreichte per Ende 2008 den niedrigsten Bestand aller Zeiten. Trotzdem stehen für Interessenten genügend Vorführwagen zur Verfügung.

Zudem wurden gemeinsam mit der Renault Bank zahlreiche Maßnahmen getroffen, um die Liquidität und Rentabilität der Händlerbetriebe langfristig sicherzustellen. Damit hat Renault die Voraussetzungen für ein leistungsfähiges und profitables Händlernetz auch für die Zukunft weiter verbessert.

Der Schwerpunkt der Verkäufe lag weiterhin im Markt der Privatkunden. Der Marktanteil stieg im Jahr 2008 auf fünf Prozent und soll im Jahr 2009 auf über fünf Prozent steigen.

Markenwerte Sicherheit, Qualität und Umwelt weiter gestärkt

Allen Renault Modellen gemeinsam ist das Bekenntnis zu hoher Qualität, Sicherheit und Umweltfreundlichkeit.

Als einziger Hersteller bietet Renault neun Modelle mit der Bestwertung von fünf Sternen im Euro NCAP-Crashtest. Dies beweist die Sicherheits-Kompetenz des Herstellers und dient als wichtige Entscheidungshilfe beim Kauf.

In der Produkt- und Servicequalität wird Renault die großen Fortschritte der vergangenen Jahre weiter fortsetzen und sich mit den neuen Modellen unter den Top Drei der Automobilhersteller positionieren. Darüber hinaus nimmt Renault mit uneingeschränktem Einsatz seine Verantwortung bei der Entwicklung umweltgerechter Fahrzeuge wahr. Mit einem durchschnittlichen CO2-Ausstoß von nur 146 Gramm pro Kilometer aller verkauften Modelle in Europa gehört Renault zu den drei umweltfreundlichsten Herstellern des Marktes. Mit dem Label „eco²” wurde ein Gütesiegel für die Fahrzeuge entwickelt, die strenge Umweltanforderungen erfüllen (ökologisch) und gleichzeitig erschwinglich (ökonomisch) bleiben.

Verhaltener Optimismus in 2009

Renault erwartet auch im Jahr 2009 keine deutliche Verbesserung der Lage. Dennoch sieht sich das Unternehmen gut aufgestellt, um gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Die zeitgerechte Produktpalette, das leistungsfähige Händlernetz und die solide Vertriebspolitik werden auch in einem schwierigen Umfeld eine stabile Entwicklung ermöglichen. Hinzu kommen attraktive neue Modelle wie die Mégane-Familie und die Erneuerung der Scénic-Baureihe, die Impulse geben werden.

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Mittelstand in der Krise http://p2news.com/wirtschaft-finanzen/mittelstand-in-der-krise http://p2news.com/wirtschaft-finanzen/mittelstand-in-der-krise#comments Thu, 08 Jan 2009 15:56:32 +0000 Redaktion http://p2news.com/wirtschaft-finanzen/mittelstand-in-der-krise Folgen der Finanzkrise und Weltrezession erreichen deutschen Mittelstand

Der Mittelstand sieht sich in stürmischem Gewässer und rechnet mit einer schlechteren Geschäftslage und weniger Neueinstellungen in 2009. Die Ergebnisse des Deutschen Mittelstands-Barometers, kurz DMB, zeigen, dass neben… ...weiter

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Folgen der Finanzkrise und Weltrezession erreichen deutschen Mittelstand

Der Mittelstand sieht sich in stürmischem Gewässer und rechnet mit einer schlechteren Geschäftslage und weniger Neueinstellungen in 2009. Die Ergebnisse des Deutschen Mittelstands-Barometers, kurz DMB, zeigen, dass neben der Steuerlast und dem andauernden Fachkräftemangel insbesondere die Bürokratie und Regulierung die Stimmung im Mittelstand weiter trüben. Zudem hat sich das Gründungsklima deutlich verschlechtert. Das DMB, für das über 2.400 mittelständische Unternehmer befragt wurden, ist ein Kooperationsprojekt der Forschungsstelle Mittelständische Wirtschaft der Philipps-Universität Marburg gemeinsam mit der BDO Deutsche Warentreuhand AG und dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW).

Mittelständler fürchten Finanzierungsklemme und Rezession

Besonders prekär ist die Einschätzung der befragten Unternehmer zum Konjunkturklima. Dieses wird mit 45,62 Punkten um 13 Punkte schlechter beurteilt als im Vorjahr. Vor allem die Branchen Einzelhandel und Handwerk leiden unter der konjunkturellen Entwicklung und bewerten ihre Lage als sehr schlecht. Ebenfalls negativ entwickelt sich die Finanzierungsproblematik im Mittelstand. Nach einer deutlichen Entspannung im letzten Jahr leiden insbesondere Mini- und Kleinstunternehmen an einer rigiden Finanzierungspolitik und bekommen damit die Auswirkungen der Bankenkrise und den Zusammenbruch der Bank Lehman-Brothers deutlich zu spüren. Zudem beurteilen Kleinunternehmen mit unter neun Mitarbeitern das deutsche Arbeitsrecht als äußerst problematisch, da sie angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage dringend flexiblere Lösungen zur Kapazitätsanpassung benötigen.

Auch die Freude der befragten Unternehmer an ihrer Arbeit reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr signifikant um fast 8 Punkte. Insgesamt sanken alle erhobenen Faktoren: Das Barometer zeigt damit einen deutlichen Abschwung an, der seit Jahresmitte 2008 anhält. Verhalten optimistisch stimmt aber, dass über 60 Prozent der Teilnehmer planen, die Zahl ihrer Arbeitsplätze stabil zu halten. Nur knapp 7 Prozent denken über eine Verringerung ihrer Beschäftigtenzahl nach.

Hemmschwellen: Bürokratie und Überregulierung sowie schlechtes Gründungsklima

Bürokratie und Regulierung sind auch in der aktuellen Unternehmerbefragung des DMB wieder das Problemfeld, das die Mittelständer mit 75,25 Punkten am stärksten belasten. “Eine Modernisierung der Bilanzierungsregeln ist dringend notwendig, um die externe Rechnungslegung, beispielsweise bei Jahresabschlüssen, für Mittelständler transparenter und weniger komplex zu gestalten”, erläutert Dr. Ulrich Grünwald von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO Deutsche Warentreuhand. “Das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz ist hier ein erster Schritt in die richtige Richtung. Ein wesentliches Ziel muss zudem die Verringerung der Steuer- und Abgabenbelastung für den Mittelstand sein.”

Die Gründungsrate ist in 2008 weiter kontinuierlich gesunken, und auch das Gründungsklima hat sich nach Ansicht der befragten Unternehmer deutlich verschlechtert. Zwar kann ein Teil des Rückgangs der Gründerzahlen auf eine insgesamt positive Lage am Arbeitsmarkt 2008 zurückgeführt werden, jedoch wird vorrausichtlich vor allem der demographische Wandel die Gründerzahlen in den nächsten Jahren weiter sinken lassen.

“Die Ergebnisse machen deutlich, dass nun auch deutsche Unternehmer die Sogwirkung der Finanzmarktkrise deutlich zu spüren bekommen. Um die Folgen abzufedern, muss der Mittelstand dringend durch Sonderprogramme wie Gründungsförderungen gestärkt werden”, zieht Professor Michael Lingenfelder von der Forschungsstelle für Mittelständische Wirtschaft und Studienleiter des Deutschen Mittelstands-Barometers Bilanz.

Dazu sollte die Politik beispielsweise entsprechende Gründerprogramme initiieren, die sich speziell an über 50-Jährige richten und ihnen die Gründung vereinfachen sowie mögliche Risiken verringern. Zudem sollten Frauen als potenzielle Gründerinnen deutlich stärker gefördert werden. Sie haben bislang nur einen sehr geringen Anteil an Gründungen in Deutschland.

Um die Finanzierungsproblematik und die Folgen der Rezession für deutsche Unternehmen abzuschwächen, muss ein Sonderprogramm für den Mittelstand aufgelegt werden. “Es darf nicht sein, dass nur die großen Unternehmen bei den Politikern Gehör finden. Denn gerade die mittelständischen Unternehmen - und damit das Rückrat der deutschen Wirtschaft - spüren die Kreditklemme besonders deutlich. Hier sind durch eine restriktive Finanzierungspolitik zigtausende von Arbeitsplätzen in akuter Gefahr “, so Prof. Lingenfelder. Daher sollten gerade für den KMU-Bereich spezielle Kredite für Betriebsmittel, wie beispielsweise in Sachsen geschehen, bereitgestellt werden.

Zum Studiendesign

Für die jährliche Unternehmerbefragung des DMB wurden fast 2500 Geschäftsinhaber und -führer aus ganz Deutschland zu ihrer Stimmungs- und Geschäftslage befragt. Kern der Studie bildet das so genannte Eisbergmodell, das neben der wahrgenommenen Geschäftslage und der Bereitschaft zur Schaffung neuer Arbeitsplätze auch das Gründungsklima, das wahrgenommene Unternehmerbild in der Öffentlichkeit und die Freude am Unternehmertum umfasst. Alle ermittelten Werte haben sich gegenüber dem Vorjahr - teilweise stark - verschlechtert. Insgesamt beeinflussen die psychischen Faktoren die wahrgenommene Geschäftslage zu 64 Prozent. Die Schaffung von Arbeitsplätzen lässt sich zu 64 Prozent mit dem Eisbergmodell erklären.

Des Weiteren wurden die Unternehmer zu sechs wesentlichen Rahmenbedingungen befragt, welche die unternehmerische Tätigkeit beeinflussen. Zu diesen zählen Steuer- und Abgabenbelastung, Bürokratie und Regulierung, Finanzierung, Ausbildungsniveau der Nachwuchskräfte, deutsches Arbeitsrecht und derzeitiges Konjunkturklima.

Das Deutsche Mittelstands-Barometer

Die Forschungsstelle Mittelständische Wirtschaft der Philipps-Universität Marburg (FMW) erhebt branchenübergreifend, regional und überregional wichtige Themen- und Problemfelder des deutschen Mittelstands. Das Deutsche Mittelstands-Barometer ist ein Kooperationsprojekt zwischen der FMW, dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) und der BDO Deutsche Warentreuhand AG. Die ursprünglich als Marburger Mittelstands-Barometer initiierte Untersuchung startete 2004 in Zusammenarbeit mit dem BVMW und hat in den letzten drei Jahren in Medien, Politik und der Wirtschaftspraxis deutliche Akzente gesetzt.

Einmal jährlich werden in einer umfangreichen Studie Unternehmer u.a. zu ihrer Einschätzung des Geschäftsklimas und ihrer Stimmungslage befragt. Zwei flankierende Untersuchungen im Frühjahr und Herbst geben Einblicke in die wirtschaftliche Situation der Unternehmen und Rahmenbedingungen für erfolgreiches Unternehmertum aus Sicht von Mittelstandsexperten. Die insgesamt drei Erhebungen des Barometers ermöglichen damit valide Aussagen zur faktischen und gefühlten Lage der Mittelständler im Jahresverlauf. Kurzum: Das Psychogramm des deutschen Mittelstands.

Das DMB bündelt die Perspektiven und Expertisen von Wissenschafts-, Verbands-, Unternehmens- und Medienseite: Mit der Forschungsstelle Mittelständische Wirtschaft (FMW), dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW), BDO Deutsche Warentreuhand AG und dem Wirtschaftsmagazin Markt und Mittelstand schließen sich vier Kompetenzpartner im Bereich mittelständische Wirtschaft zusammen.

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Wachstum 2011: Betriebliche Altersvorsorge nimmt Fahrt auf http://p2news.com/wirtschaft-finanzen/wachstum-2011-betriebliche-altersvorsorge-nimmt-fahrt-auf http://p2news.com/wirtschaft-finanzen/wachstum-2011-betriebliche-altersvorsorge-nimmt-fahrt-auf#comments Thu, 08 Jan 2009 15:56:31 +0000 Redaktion http://p2news.com/wirtschaft-finanzen/wachstum-2011-betriebliche-altersvorsorge-nimmt-fahrt-auf 94 Prozent der Top-Entscheider in der deutschen Versicherungswirtschaft rechnen in den kommenden drei Jahren mit einem Nachfrageschub bei der betrieblichen Altersvorsorge (bAV). Die Prognosen, die mit einem starken Zuwachs rechnen (60 Prozent), haben sich gegenüber… ...weiter

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94 Prozent der Top-Entscheider in der deutschen Versicherungswirtschaft rechnen in den kommenden drei Jahren mit einem Nachfrageschub bei der betrieblichen Altersvorsorge (bAV). Die Prognosen, die mit einem starken Zuwachs rechnen (60 Prozent), haben sich gegenüber 2006 mehr als verdoppelt. Ebenfalls stark wachsend werden die private Altersvorsorge und das übrige Lebensversicherungsgeschäft eingeschätzt. Auch hier haben sich die positiven Prognosen bis 2011 verdoppelt. Das sind die Ergebnisse der Studie “Branchenkompass 2008 Versicherungen” von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.

Insgesamt rechnen 88 Prozent der befragten Fach- und Führungskräfte in den kommenden drei Jahren mit Zuwächsen im Lebensversicherungsgeschäft und bei der privaten Altersvorsorge. Die Zahl der großen Optimisten stieg gegenüber 2006 sogar von 23 Prozent auf 46 Prozent der Befragten. Keiner anderen Versicherungssparte wird dabei von den Experten ein größeres Wachstumspotenzial zugetraut.

Neben der steigenden Vorsorgebereitschaft der Arbeitnehmer profitiert die betriebliche Altersvorsorge in erster Linie von den geänderten Rahmenbedingungen des Gesetzgebers. So sind beispielsweise die Vorschriften für eine Übernahme der Anwartschaften (Portabilität) bei einem Arbeitgeberwechsel deutlich flexibler geworden.

Hintergrundinformationen Im Juni 2008 befragte forsa im Auftrag von Steria Mummert Consulting 100 Entscheider aus 100 der größten Versicherungsgesellschaften Deutschlands über ihre Investitionsziele und Marktpolitik bis 2011. Die Entscheider vertreten die wichtigsten Sparten der Personen- und Schadenversicherung: Leben, Kranken, Kfz, Haftpflicht, Industrie/Gewerbe, Transport, Rechtsschutz und andere Sachversicherungen. Befragt wurden die Vorstandsvorsitzenden, Vorstandsmitglieder oder die Leiter der für Investitionen zuständigen Finanz- und Entwicklungsabteilungen. Die Befragungen wurden mit der Methode des Computer Assisted Telephone Interview(CATI) durchgeführt.

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Gaza: Gemeinsam für friedliche Lösung http://p2news.com/politik/gaza-gemeinsam-fur-friedliche-losung http://p2news.com/politik/gaza-gemeinsam-fur-friedliche-losung#comments Thu, 08 Jan 2009 15:56:25 +0000 Redaktion http://p2news.com/politik/gaza-gemeinsam-fur-friedliche-losung Gemeinsam für friedliche Lösung des palästinensisch-israelischen Konflikts einsetzen

Im palästinensisch-israelischen Konfliktgebiet müssen so schnell wie möglich die Waffen schweigen. Darüber zeigten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy in Paris einig. Gemeinsam wollen Frankreich und… ...weiter

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Gemeinsam für friedliche Lösung des palästinensisch-israelischen Konflikts einsetzen

Im palästinensisch-israelischen Konfliktgebiet müssen so schnell wie möglich die Waffen schweigen. Darüber zeigten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy in Paris einig.
Gemeinsam wollen Frankreich und Deutschland sich für eine friedliche Lösung des Konflikts einsetzen. Die Waffen müssten schweigen, die Eskalation beendet werden, erklärten Merkel und Sarkozy übereinstimmend am Donnerstag.

Sicherheitsgarantien für Israel

Als entscheidende Voraussetzung für einen Waffenstillstand nannten beide bei einem Treffen in Paris Sicherheitsgarantien für Israel. Der Waffenschmuggel in den Gazastreifen müsse wirksam unterbunden werden, Israel den Gaza dann verlassen, sagte Sarkozy.

Der französische Präsident hatte in den vergangenen Tagen mit dem ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak eine Initiative für eine Waffenruhe gestartet. “Wir sind sehr dankbar, dass der ägyptische Präsident Mubarak hierbei Verantwortung übernehmen möchte”, würdigte Merkel das Engagement des Nachbarn in der Region.

Waffenlieferungen an die radikalislamische Hamas gelangen immer wieder aus dem ägyptischen Grenzgebiet in den Gazastreifen.

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Starker Rückgang bei Exporten und Handelsbilanz http://p2news.com/wirtschaft-finanzen/starker-ruckgang-bei-exporten-und-handelsbilanz http://p2news.com/wirtschaft-finanzen/starker-ruckgang-bei-exporten-und-handelsbilanz#comments Thu, 08 Jan 2009 12:34:45 +0000 Redaktion http://p2news.com/wirtschaft-finanzen/starker-ruckgang-bei-exporten-und-handelsbilanz Die deutschen Exporte sind im November stärker zurückgegangen als erwartet. Dies liegt insbesondere an dem Nachfrageeinbruch aus den EU-Ländern. Im Zuge der Rezessionsängste werden weltweit Investitionen auf Eis gelegt, was insbesondere die Investitionsgüter geprägte deutsche… ...weiter

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Die deutschen Exporte sind im November stärker zurückgegangen als erwartet. Dies liegt insbesondere an dem Nachfrageeinbruch aus den EU-Ländern. Im Zuge der Rezessionsängste werden weltweit Investitionen auf Eis gelegt, was insbesondere die Investitionsgüter geprägte deutsche Wirtschaft deutlich zu spüren bekam. Als Vorbote des Weihnachtsgeschäftes nahmen die Importe von Konsumgütern insbesondere aus Asien spürbar zu. Trotz sinkender Rohölpreise stiegen deshalb die Importe aus den Staaten außerhalb der EU. Dementsprechend ist ein starker Rückgang in der Außenhandelsbilanz um fast 10 Milliarden Euro zu verzeichnen.” Dies erklärte Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA), in Berlin.

Zuvor hatte das Statistische Bundesamt die aktuellen Zahlen zum deutschen Außenhandel bekannt gegeben. Demnach gingen die Exporte im November im Vergleich zum Vorjahresmonat um 11,8 Prozent zurück, während die Einfuhren nur um 0,9 Prozent abnahmen. Der Außenhandelsüberschuss sank von 19,4 auf 9,7 Milliarden Euro.

“Die Politik bleibt weltweit gefordert, den Märkten Vertrauen zurückzugeben, um den globalen Investitionsstau aufzulösen. Die vielerorts angekündigten Konjunkturprogramme sind ein wichtiger Beitrag dazu”, so Börner abschließend.

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Krankenkassen-Beitrag kann bis zu 1 Prozentpunkt sinken http://p2news.com/wirtschaft-finanzen/krankenkassen-beitrag-kann-bis-zu-1-prozentpunkt-sinken http://p2news.com/wirtschaft-finanzen/krankenkassen-beitrag-kann-bis-zu-1-prozentpunkt-sinken#comments Thu, 08 Jan 2009 12:29:42 +0000 Redaktion http://p2news.com/wirtschaft-finanzen/krankenkassen-beitrag-kann-bis-zu-1-prozentpunkt-sinken Studie: Bis zu 9,8 Mrd. Euro Effizienzreserven im Gesundheitswesen

Die gesetzlichen Krankenkassen verfügen über Effizienzreserven in Höhe von 5,6 bis 9,8 Milliarden Euro. Das ergibt eine Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) und des Lehrstuhls… ...weiter

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Studie: Bis zu 9,8 Mrd. Euro Effizienzreserven im Gesundheitswesen

Die gesetzlichen Krankenkassen verfügen über Effizienzreserven in Höhe von 5,6 bis 9,8 Milliarden Euro. Das ergibt eine Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) und des Lehrstuhls für Gesundheitsökonomie der Universität Duisburg-Essen im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Die Beitragssteigerung auf einheitlich 15,5 Prozent per Anfang 2009 ist demnach unnötig. “Der einheitliche Beitragsatz könnte um 0,6 bis 1 Prozentpunkte niedriger liegen, ohne dass es zu Qualitätseinbußen im Gesundheitswesen kommt”, sagt Studienautor Prof. Dr. Stefan Felder von der Universität Duisburg-Essen.

Die brachliegenden Effizienzreserven sind Folge des mangelnden Wettbewerbs im Verhältnis der Kassen zu den Leistungserbringern. Dies äußert sich u.a. in überhöhten Preisen und zu hohen Fallzahlen bei Leistungen der Krankenhäuser und Arztpraxen, Überkapazitäten bei Krankenhäusern und überzogenen Handelsmargen bei Arzneimitteln. Untersucht wurden die stationäre und ambulante Versorgung sowie der Arzneimittelbereich. Die drei Sektoren machen zusammen 72 Prozent der Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung aus.

Die Studie vergleicht die zum Teil erheblich unterschiedlichen Preise und Mengen medizinischer Leistungen in den 16 Bundesländern. Das Einsparvolumen errechnet sich, wenn jeweils das Preis- und Mengenniveau der teuren Bundesländer auf das Niveau der günstigeren gesenkt wird. Im konservativen Szenario A nehmen die Autoren als Referenzmarke für Einsparungen das durchschnittliche Preis- bzw. Mengenniveau aller Bundesländer. Dabei errechnen sie ein Einsparvolumen von 5,6 Mrd. Euro. Im optimistischen Szenario B dient jenes Bundesland als Referenzmarke, dessen Preis- bzw. Mengenniveau in der Mitte zwischen dem günstigsten und dem Durchschnitt aller Bundesländer liegt. Dabei errechnet sich ein Einsparvolumen von 9,8 Mrd. Euro.

Die Kosten für Leistungen in den Krankenhäusern unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland sehr stark. So wird von den Kassen z.B. die Behandlung einer akuten Blinddarm-Entzündung in einem Krankenhaus in Rheinland-Pfalz um 10 Prozent höher erstattet als in Schleswig-Holstein. Andererseits gibt es Bundesländer, in denen die Bürger auffällig häufig ein Krankenhaus aufsuchen - beispielsweise im Saarland um 13 Prozent häufiger als im Bundesdurchschnitt. Krankheitsrisiken wie Alter und Geschlecht, die in den Bundesländern unterschiedlich stark verteilt sind, sind für diese Unterschiede nicht ursächlich. Sie wurden beim Vergleich der Effizienzreserven herausgerechnet.

Auch im ambulanten Bereich gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den Bundesländern. So wird die Leistung von Ärzten in Hamburg um 42 Prozent höher vergütet als in Niedersachsen. Durch eine Reduktion des Punktwertes in der Ärztevergütung könnte das Bundesland Hamburg die Ausgaben pro GKV-Versicherten von heute 362 Euro im konservativen Szenario um 56 Euro, im optimistischen Szenario sogar um 76 Euro senken. Zusätzlich existieren große Unterschiede in der Anzahl der Arztbesuche und der verschriebenen Leistungen. Bayern könnte 14% einsparen, wenn es den Umfang vertragsärztlicher Leistungen auf den Bundesdurchschnitt reduzieren würde.

Ein weiteres Einsparpotential besteht bei den Arzneimittelausgaben. Dies trifft besonders auf die neuen Bundesländer zu, wo die Ausgaben pro Kopf bis zu 60 Euro über den Bundesdurchschnitt von 403 Euro liegen.

“Mit mehr Wettbewerbselementen, insbesondere einem Preiswettbewerb, und einem besseren Kostenmanagement könnten die Kassen in den drei Hauptbereichen der medizinischen Versorgung bis zu 9,8 Mrd. Euro sparen”, sagt Studienautor Dr. Boris Augurzky vom RWI Essen.

INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer will mit der Studie eine breite Debatte über Ausgabeneffizienz bei den Krankenkassen anstoßen: “Die Krankenkassen müssen endlich diese Einsparpotentiale nutzen”, fordert Höfer, “dann können sie entweder die Beiträge senken oder ihren Versicherten eine Rückerstattung auszahlen”. Das Gutachten errechnet für das Szenario A eine Rückerstattung in Höhe von 109 Euro und für das Szenario B in Höhe von 192 Euro pro Kopf und Jahr.

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Gasstreit verdeutlicht Risiken des Kernenergieausstiegs http://p2news.com/wirtschaft-finanzen/gasstreit-verdeutlicht-risiken-des-kernenergieausstiegs http://p2news.com/wirtschaft-finanzen/gasstreit-verdeutlicht-risiken-des-kernenergieausstiegs#comments Thu, 08 Jan 2009 12:22:39 +0000 Redaktion http://p2news.com/wirtschaft-finanzen/gasstreit-verdeutlicht-risiken-des-kernenergieausstiegs KohlekraftwerkGasstreit verdeutlicht Risiken des Kernenergieausstiegs / Hohlefelder: Wer Versorgungssicherheit will, kommt an Kernenergie nicht vorbei

Wenn es beim Ausstieg aus der friedlichen Nutzung der Kernenergie bleibt, werden die Risiken für… ...weiter

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KohlekraftwerkGasstreit verdeutlicht Risiken des Kernenergieausstiegs / Hohlefelder: Wer Versorgungssicherheit will, kommt an Kernenergie nicht vorbei

Wenn es beim Ausstieg aus der friedlichen Nutzung der Kernenergie bleibt, werden die Risiken für eine sichere Stromversorgung Deutschlands unweigerlich steigen. Der Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine ist dafür eine deutliche und wiederholte Warnung. “Wer wie die Grünen gleichzeitig Kernenergie und Kohleverstromung ablehnt, verweist als Alternative für die Grundlast wie selbstverständlich gerne auf neue Gaskraftwerke. Unter dem Aspekt der Versorgungssicherheit klingt das in Zeiten wie diesen für die Bürger unseres Landes jedoch wie Hohn”, erklärt Dr. Walter Hohlefelder, Präsident des Deutschen Atomforums.

Die Grundlast in Deutschland liefern zu 45 Prozent Kernkraftwerke, fast die Hälfte stammt aus Braunkohlekraftwerken und der Rest aus der Wasserkraft. Es gibt gute Argumente für Gaskraftwerke, aber nicht für deren Einsatz in der Grundlast.

“Kernenergie bedeutet eine sichere Stromversorgung und auch weniger Abhängigkeit Deutschlands. Der aktuelle Gasstreit zeigt, wie nötig auch in Zukunft ein breiter Energiemix unter Einschluss der Kernenergie ist”, mahnt Hohlefelder.

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AUDI AG: 2008 erstmals mehr als eine Million Autos ausgeliefert http://p2news.com/wirtschaft-finanzen/audi-ag-2008-erstmals-mehr-als-eine-million-autos-ausgeliefert http://p2news.com/wirtschaft-finanzen/audi-ag-2008-erstmals-mehr-als-eine-million-autos-ausgeliefert#comments Thu, 08 Jan 2009 12:20:09 +0000 Redaktion http://p2news.com/wirtschaft-finanzen/audi-ag-2008-erstmals-mehr-als-eine-million-autos-ausgeliefert Audi Q5 Die AUDI AG hat 2008 erstmals in ihrer Unternehmensgeschichte die angekündigte Marke von einer Million verkauften Automobilen erreicht. Mit rund 1.003.400 Autos weltweit steigerte Audi sein… ...weiter

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Audi Q5 Die AUDI AG hat 2008 erstmals in ihrer Unternehmensgeschichte die angekündigte Marke von einer Million verkauften Automobilen erreicht. Mit rund 1.003.400 Autos weltweit steigerte Audi sein Absatzergebnis um 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2007: 964.151). Im Dezember stiegen die Verkaufszahlen mit dem neu eingeführten Audi Q5 und der erfolgreichen jungen A4 Familie noch einmal um 17,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat auf rund 82.800 Einheiten (2007: 70.523).

“Dieses 13. Rekordjahr in Folge ist ein Erfolg der gesamten Audi Mannschaft. Ihr möchte ich für ihren engagierten Einsatz den Dank des Vorstands aussprechen”, sagt Rupert Stadler, Vorstandsvorsitzender der AUDI AG. “Auf diese Stärke bauen wir auch im schwierigen Jahr 2009. Wir haben ehrgeizige langfristige Ziele: Wir wollen Audi weltweit zur attraktivsten Premiummarke machen.”

Zwölf Modellneuerungen brachten die Ingolstädter im vergangenen Jahr auf den Markt. Damit kann sich Audi auf die jüngste Modellpalette im Premiumsegment stützen. Die wichtigsten Einführungen waren die Audi A4 Limousine, die in Europa bereits im November 2007 anlief, der Audi A4 Avant, der im April folgte, Produktneuerungen des A3 und des A6 sowie der brandneue Audi Q5.

Peter Schwarzenbauer, Vorstand Marketing und Vertrieb der AUDI AG: “Unsere Modelloffensive setzen wir wie geplant fort: Auch im Jahr 2009 werden wir unseren Kunden eine Reihe von neuen Modellen bieten.”

Wachstum verzeichnete Audi vor allem in den europäischen Märkten wie auch in der Region Asien-Pazifik. Die Verkaufszahlen in Westeuropa lagen im Dezember mit rund 53.900 Einheiten 22,7 Prozent höher als im Dezember 2007 (2007: 43.969). Im Gesamtjahr 2008 verkaufte Audi hier rund 667.000 Automobile, 2,5 Prozent mehr als im Vorjahr (2007: 650.407). Diese hervorragenden Auslieferungsergebnisse führen auch zu Rekordmarktanteilen in Westeuropa und Deutschland.

In der Region Asien-Pazifik übergab Audi im Dezember rund 14.000 Kunden einen Neuwagen; der Absatz wuchs damit um 15,6 Prozent (2007: 12.097). Über das gesamte Jahr kauften hier 155.100 Kunden einen Audi, 15,6 Prozent mehr als 2007.

In den USA, dem drittgrößten Exportmarkt der Ingolstädter Premiummarke, lagen die Verkaufszahlen im Jahr 2008 mit 87.760 Autos 6,1 Prozent unter Vorjahr (2007: 93.506). Im Dezember verkaufte Audi bei 7.712 Einheiten, 9,3 Prozent weniger als im Vorjahr (2007: 8.504).

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