Home 5 Auto-Motor-Sport 5 News & Ratgeber 5 Sicherheit für das Tier im Straßenverkehr
Default_Picture_P2News

Sicherheit für das Tier im Straßenverkehr

Sicherheit für das Tier im Straßenverkehr So kommt auch Bello sicher am Ziel an: Spezielle Rückhaltesysteme für den Hund gewährleisten die Sicherheit von Mensch und Tier

Ein ungesicherter Hund als Mitfahrer stellt nicht nur für das Tier selbst, sondern auch für die Menschen im Fahrzeug eine Gefahr dar. Mit besonderen Sicherungssystemen lässt sich der beste Freund des Menschen gut geschützt transportieren: Grundsätzlich ist eine Transportbox die sicherste Variante, braucht jedoch bei großen Hunden viel Platz. Nicht zu empfehlen ist das Abstellen des Behältnisses auf den Rücksitzen. Dort ist es schwierig, ihm einen festen Halt zu geben. Im Kofferraum, nach zuvor entfernter Hutablage, oder im Laderaum eines Kombis ist die Box am besten aufgehoben. Dort sollte sie quer zur Fahrtrichtung hinter die Rücksitzlehne aufgestellt und am besten noch mit Spanngurten oder Schrauben am Fahrzeugboden befestigt werden.

Relativ sicher für Mensch und Tier ist auch ein spezieller Sicherheitsgurt für Hunde. Dabei handelt es sich um ein Geschirr, das über den Kopf und den Brustkorb des Tieres gestülpt und dann entweder am Sicherheitsgurt oder direkt am Gurtschloss befestigt wird. Wichtig ist, dass der Gurt aus stabilem Material gefertigt ist und die Verschlüsse aus Metall und nicht aus Kunststoff sind. Außerdem sollte das Produkt ein TÜV-GS-Siegel haben.

Ein Trennnetz oder -gitter zwischen Rückbank und Laderaum verhindert, dass der tierische Beifahrer bei einem Unfall andere Insassen verletzt. Auch kann der Hund nicht mehr im Auto umherspringen. Das Laderaumtrenngitter sollte vom Dachbereich bis zum Ladeboden reichen und eine stabile Verankerung aufweisen. Trennnetze, die lediglich Saugnäpfe zur Befestigung vorsehen, sind weniger empfehlenswert. Grundsätzlich sind Netze gut für kleinere und leichtere Hunde geeignet und ein stärkeres Metallgitter für große Tiere.

Im rechtlichen Sinne gilt ein Hund im Pkw als Ladung. Und diese ist nach der Straßenverkehrsordnung so mitzuführen, dass darunter die Verkehrssicherheit nicht leidet. Deshalb drohen auch ein Bußgeld zwischen 35 und 50 Euro und drei Punkte in Flensburg, wenn der pelzige Begleiter ungesichert im Innenraum des Fahrzeugs herumspringen kann.

News-Reporter

P2News

Foto: Fressnapf/News-Reporter

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>